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Erdbeben vor der marokkanischen Mittelmeerküste

Archivbild: Tangier
Archivbild: TangierImago
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Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 6,1 an. Auswirkungen des Bebens waren bis nach Málaga in Südspanien zu spüren. Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor.

Ein starkes Erdbeben hat die marokkanische Mittelmeerküste erschüttert. Nach Angaben des Nationalen Geografie-Instituts in Spanien hatte es eine Stärke von 6,3. Es folgte ein Nachbeben der Stärke 5,3. In der spanischen Nordafrika-Exklave Melilla entstanden am Montag einzelne Gebäudeschäden. Wie die Behörden mitteilten, wurden weder in Melilla noch auf dem südspanischen Festland Menschen verletzt.

Die US-Erdbebenwarte USGS und das Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam gaben die Stärke mit 6,1 an. Das Erdbeben ereignete sich den Angaben aus Potsdam zufolge in zehn Kilometern Tiefe, das Zentrum lag 160 Kilometer südöstlich von Gibraltar.

In Melilla ordneten die Behörden an, dass die Schulen am Montag geschlossen bleiben sollen. Es müsse zuerst geprüft werden, ob die Schulgebäude ernsthaft beschädigt worden seien. Die Erdstöße waren auf dem spanischen Festland in der gesamten Region Andalusien zu spüren. In der Hafenmetropole Malaga und den Urlaubergebieten an der Costa del Sol wurden viele Menschen aus dem Schlaf gerissen.

 

(APA/dpa)