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Firefox 3.5: Fünf Millionen Downloads in 24 Stunden

Firefox
(c) AP (David Adame)
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Die neue Version des Internet-Browsers Firefox ist erfolgreich gestartet. Bis Mittwoch-Abend wurde er bereits rund fünf Millionen Mal geladen. In Österreich immerhin rund 50.000 Mal.

Die neue Version des Internet-Browsers Firefox ist ohne Probleme an den Start gegangen. In den ersten 24 Stunden wurde Firefox 3.5 rund fünf Millionen Mal heruntergeladen. Laut Downloadstatistik von Mozilla wurde der 3,5er in Österreich bis Mittwochabend rund 50.000 Mal geladen. Die neue Software soll rund doppelt so schnell arbeiten wie die Vorgänger-Version und vor allem stabiler laufen. Die Software nutzt jetzt besser die Rechenleistung von Mehrkern-Prozessoren.

Firefox 3.5 ermöglicht "Private Browsing"

Das Abspielen von Videos einiger Formate funktioniert unter Firefox 3.5 auch ohne den Start eines Players. Außerdem ist sogenanntes "Private Browsing" möglich, bei dem man keine Spuren auf dem PC hinterlässt.

Zum Start von Firefox 3 hatten die Entwickler vor rund einem Jahr einen "Guinness-Weltrekord" aufgestellt. Innerhalb von 24 Stunden hatten über acht Millionen Nutzer die Software heruntergeladen. Dabei hatte es zunächst Netzwerk-Probleme wegen des Ansturms gegeben. Diesmal hatten die Firefox-Entwickler nicht zu Download-Rekorden aufgerufen.

Die Konkurrenz ist stark

Die neue Version war dringend nötig, da vor allem mit Safari von Apple und Chrome von Google schnelle und leistungsstarke Konkurrenten den Platz von Firefox als Alternative zu Microsofts Internet Explorer angreifen.

In Deutschland ist Firefox nach jüngsten Studien der Marktforscher von Fittkau & Maaß bereits nahe daran, Microsofts Internet Explorer zu überholen und kam zuletzt auf einen Marktanteil von 40 Prozent. In den USA kam den Marktforschern von Net Application zufolge der Open- Source-Browser im Mai auf 23 Prozent Marktanteil gegenüber 66 Prozent für den Internet Explorer. Sein neues Betriebssystem Windows 7 will Microsoft nach einem Streit mit der EU-Wettbewerbsbehörde zumindest in Europa im Herbst ohne den Internet Explorer anbieten.

(Ag./Red.)