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OÖ: "Bemühen" statt "Pflicht" zum Deutschsprechen

(c) Clemens Fabry
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Schulen erhalten den Entwurf für die Hausordnung nach den Ferien. Deutsch am Schulgelände soll forciert werden.

In der Diskussion um die umstrittene Deutschpflicht an Schulen in der Pause hat der oberösterreichische Landesschulrat seinen Textentwurf für die Hausordnungen fertiggestellt. "Wir bemühen uns, auch außerhalb des Unterrichts Deutsch als gemeinsame Sprache zu verwenden, um Vorurteile und Ausgrenzungen zu vermeiden", heißt es in der Empfehlung. Sie soll nach den Semesterferien an die Schulen gehen.

"Wir haben nie von Pflicht gesprochen", sagte Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer. Ziel sei es aber, dass auf dem Schulareal Deutsch als gemeinsame Sprache forciert werde. Der Textentwurf, der von Juristen geprüft wurde, kann von den Schulpartnern in die jeweilige Hausordnung aufgenommen werden. Erste Rückmeldungen seien positiv. Eine derartige Regelung werde von vielen Schulen befürwortet, sagte Enzenhofer.

Die schwarz-blaue Landesregierung hat die "Forcierung von Deutsch als Schulsprache in autonomen Regelungen" in ihr Regierungsprogramm geschrieben. Kritik an dem Vorhaben kam von den Grünen.

(APA)