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Internetpionier Yahoo soll vor massivem Jobabbau stehen

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US-INTERNET-IT-MANAGEMENT-YAHOO-STARBOARD-FILESAPA/AFP/ROBYN BECK
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Der Kostensenkungsplan soll über den Wegfall von 15 Prozent der Arbeitsplätze umgesetzt werden, berichtet das WSJ. Der Konzern zählte Mitte 2015 rund 11.000 Mitarbeiter.

Yahoo-Chefin Marissa Mayer versucht seit drei Jahren mit mäßigem Erfolg, den strauchelnden Internetpionier Yahoo in Schwung zu bringen. Nun plant der Internetkonzern Yahoo einem Bericht des "Wall Street Journal" (WSJ) zufolge den Abbau von 15 Prozent seiner Arbeitsplätze. Außerdem sollten Unternehmensteile geschlossen werden, berichtete die Zeitung am Montag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Maßnahmen seien Teil eines Kostensenkungsplans.

Vom Konzern, der am Dienstag nach US-Börsenschluss seine Quartalszahlen vorlegen will, war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Der Yahoo-Internetseite zufolge beschäftigte das Unternehmen am 30. Juni rund 11.000 Mitarbeiter. Yahoo ist es zuletzt schwer gefallen, sein Internetgeschäft zu steigern, zu dem der Verkauf von Werbung auf Nachrichtenseiten und seinem Email-Dienst gehört. Marissa Mayer gelang es bislang nicht, für eine Trendwende zu sorgen. Wichtigste Konkurrenten sind die Alphabet-Tochter Google und Facebook.

(APA/Reuters)