Volkswagen gibt insolventem Karmann Hoffnung

ARCHHIV - Auf rot steht am 8. April 2009 vor dem Werk des Autobauers Karmann, eine Ampel. Das Amtsger
ARCHHIV - Auf rot steht am 8. April 2009 vor dem Werk des Autobauers Karmann, eine Ampel. Das Amtsger(c) AP (Focke Strangmann)
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Volkswagen zahlt einen zweistelligen Millionenbetrag im Voraus an die insolvente Edelschmiede Karmann für einen Entwicklungs-Auftrag. Die notwendigen 15,5 Millionen Euro für eine Transfergesellschaft sind auch gesichert.

Neue Hoffnung für den insolventen Cabriohersteller und Autoveredler Karmann: Volkswagen hat einen Entwicklungsauftrag in zweistelliger Millionenhöhe zugesagt und dafür im Voraus bezahlt. Wie die "Neue Osnabrückner Zeitung" berichtet, ist die notwendige Transfergesellschaft für die im Zuge der Insolvenz gekündigten Mitarbeiter mit 15,5 Millionen finanziert. Insolvenzverwalter Ottmar Hermann will Karmann mit rund 1500 Beschäftigten fortführen.

Fokus auf Elektrofahrzeuge

Künftig soll sich der Cabrio-Spezialist auf das Geschäft mit Elektrofahrzeugen konzentrieren. Dafür wird die "Karmann E-Mobil GmbH" gegründet. In rund zwei Jahren soll in Großserie produziert werden, innerhalb von sieben Jahren sollen mindestens 100.000 Fahrzeuge vom Band laufen.

(Red.)

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