Deutsche Liga: Hoffenheim-Coach Stevens tritt zurück

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Mitten im Abstiegskampf gab Huub Stevens seinen Rücktritt als Trainer von Hoffenheim bekannt. Herzrhythmusstörungen waren ausschlaggebend.

1899 Hoffenheim muss mitten im Abstiegskampf der deutschen Fußball-Bundesliga erneut den Trainer wechseln. Huub Stevens trat am Mittwoch - nur drei Tage vor dem wichtigen Spiel bei Werder Bremen - wegen Herzrhythmusstörungen von seinem Amt zurück. Es sei möglich, dass er sich in "kürzerer Zukunft" sogar einer Operation unterziehen müsse, sagte Stevens. Er erklärte, in der brisanten Situation verdiene der Club "einen Trainer, der 120 Prozent" bringen kann. Dazu sei er derzeit aber nicht in der Lage.

Stevens' Nachfolge sollen vorerst seine beiden bisherigen Assistenten Alfred Schreuder und Armin Reutershahn übernehmen. Der Verein wollte sich noch auf einer Pressekonferenz (15.00 Uhr) näher dazu äußern. Stevens hatte die Hoffenheimer erst Ende Oktober als Nachfolger von Markus Gisdol übernommen.

In zehn Spielen unter der Regie des 62-jährigen Niederländers holte die Mannschaft allerdings bei einem Sieg nur acht Punkte. Nach der 0:2-Heimniederlage am Sonntag gegen Aufsteiger Darmstadt steht die TSG in der Tabelle nur auf Platz 17. Der Rückstand auf den nächsten Gegner Bremen auf dem Relegationsrang beträgt fünf Punkte.

Der ehemalige Salzburg-Coach Stevens sollte Hoffenheim bis Saisonende betreuen. Dann übernimmt der erst 28-Jährige Julian Nagelsmann als Cheftrainer.

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