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EU protestiert gegen Hinrichtungen im Iran

Archivbild: Hinrichtung im Jahr 2007
(c) AP (STR)
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Die Europäische Union hat die jüngsten Hinrichtungen im Iran verurteilt. Am Samstag waren in der Stadt Karaj 20 Menschen wegen Drogenhandels gehenkt worden.

Die EU-Ratspräsidentschaft verurteile die in den vergangenen Tagen vollstreckten Todesurteile scharf, insbesondere die 20 Hinrichtungen wegen Drogenhandels am Samstag in der Stadt Karaj, erklärte die schwedische Ratspräsidentschaft am Sonntag. Sie forderte die iranischen Behörden auf, die Todesstrafe vollständig abzuschaffen.

Die Zahl der vollstreckten Todesurteile hat im Iran in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. In diesem Jahr wurden bisher mindestens 161 Menschen hingerichtet. Die Todesstrafe steht unter anderem auf Mord, Vergewaltigung und Ehebruch.

(APA)

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