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Ressler Kunst-Auktionen: „3. Auktion“

(c) Klaus-Dieter Weber
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Zum dritten Mal laden die Ressler Kunst-Auktionen dazu ein, Kunst von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart zu ersteigern.

206 Werke mit einer Rufpreissumme von 1,75 Millionen Euro hat Hausherr Otto Hans Ressler dafür akquiriert. Zwar liegt auch diesmal der Schwerpunkt bei heimischer Kunst von Schiele, Walde, Kokoschka über Rainer, Staudacher, Gironcoli bis Edgar Honetschläger, Johanna Kandl oder Heimo Zobernig, der mit frühen Werken vertreten ist (Bild). Absolutes Spitzenlos ist allerdings einmal mehr eine Abstraktion des deutschen Starkünstlers Gerhard Richter (180.000 €), vor einem Familienbild Herbert Boeckls (150.000 €) und einem späten Alechinsky von 1998 (90.000 €). Interesse verdient aber auch das andere Ende der Preisskala – etwa ein minimalistischer Holzschnitt des amerikanischen Künstlers Fred Sandback aus der Mitte der 1970er-Jahre: Mit einem schmalen, von zwei Linien unterbrochenen roten Rechteck im Zentrum verweist das Blatt auf Sandbacks zarte Rauminstallationen aus verspannten bunten Wollfäden. Ausgerufen um schmale 1000 Euro könnte es als 173. Los zum Ende des Abends hin noch einmal für Spannung sorgen. Vorbesichtigt werden können die Werke ab 24. Februar.

Ressler Kunst-Auktionen in der Galerie Ostlicht: „3. Auktion“ (11., Absberggasse 27, 29. 2. 18.30 Uhr)