Infantino: Keine Absprachen über FIFA-Posten

UEFA General Secretary and FIFA presidential candidate Infantino arrives for the regional meeting of National Football Associations in Belgrade
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FIFA-Präsidentschaftskandidat Gianni Infantino hat Spekulationen über eine mögliche Absprache mit seinem Konkurrenten Scheich Salman bin al Chalifa erneut dementiert.

"Es ist nicht die Zeit von Deals. Die Frage stellt sich nicht. Der Wahlkampf muss zum Wohle des Fußballs geführt werden", sagte der Schweizer in einem Interview der "Basler Zeitung"..

Außerdem meinte Infantino: "Ich bin der Ansicht, dass eine demokratische Wahl für die Glaubwürdigkeit der FIFA als Institution unerlässlich ist. Die FIFA braucht an ihrer Spitze einen Präsidenten, der durch eine Wahl legitimiert ist",

Im Vorfeld der Abstimmung am Freitag beim FIFA-Kongress in Zürich hält sich das Gerücht, dass Infantino als schärfster Konkurrent zugunsten von Favorit al Chalifa verzichten könne, um dann von diesem als künftiger Generalsekretär des Fußball-Weltverbandes favorisiert zu werden. "Was mich angeht, gibt es keine Zweifel: Ich werde am 26. Februar in Zürich sein, um die Wahl zu gewinnen. Ein Wahlkongress um eine Präsidentschaft ist so etwas wie ein Cupfinal - man muss ihn gewinnen", sagte Infantino.

Seinen Vorschlag, die WM auf 40 Teilnehmer zu erweitern, verteidigte der UEFA-Generalsekretär, indem er auf die EM-Ausdehnung verwies. "In Europa hat sich die Vergrößerung des Teilnehmerfeldes von 16 auf 24 als sehr positiv erwiesen. Mehr Menschen erhalten so die Chance teilzunehmen. Wir haben während der Qualifikation eine außergewöhnliche neue Dynamik beobachtet, weil mehr Länder träumen dürfen. Ganz abgesehen davon, dass mehr Teams auch mehr Einnahmen bedeuten, die dann wieder reinvestiert werden können."