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Niedriger Ölpreis brachte 2,3 Milliarden Euro Ersparnis

(c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)
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Laut WIFO entlastete der Ölpreis die Haushalte um 850 Millionen Euro. Die Unternehmen ersparten sich noch mehr Geld.

Laut dem Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO entlastete der niedrige Ölpreise die Österreicherinnen und Österreicher im Vorjahr um bis zu 2,3 Mrd. Euro. Als Reverenzwert wurde der Ölpreis aus dem Jahr 2014 hergenommen. Mitte 2014 lag der Preis je Fass noch bei rund 100 Dollar, ein Jahr später waren es um 50 Dollar weniger. Dies berichtet der "Standard".

Der deutliche Preisrückgang hat demnach allein Haushalten eine Ersparnis von rund 800 bis 850 Mio. Euro gebracht. Der Löwenanteil der Kostenreduktion in Höhe von 1,5 Mrd. Euro entfiel auf die heimischen Unternehmen.

Ölpreis am Montag gestiegen

Die Ölpreise sind am Montag indes gestiegen. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 33,41 US-Dollar (30,1 Euro). Das waren um 40 Cent mehr als am Freitag - untertags hatte der Preisanstieg davor fast einen Dollar ausgemacht. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im März stieg um 49 Cent auf 30,13 Dollar.

Händler erklärten den Preisanstieg mit einer Gegenbewegung nach deutlichen Rückgängen Ende der vergangenen Woche. Zudem hatte sich der russische Energieminister Alexander Nowak in einem TV-Interview am Wochenende weiterhin optimistisch gezeigt, dass wichtige Förderstaaten der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) und Russland eine Verringerung der Fördermengen umsetzen können.

(APA)