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Fast 800.000 Personen kamen seit September über die Grenze

(c) APA/ERWIN SCHERIAU
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Das Gros reiste weiter. In Spielfeld wurde am Samstag ein (!) Asylantrag gestellt.

Wien. Knapp 800.000 Menschen kamen im vergangenen halben Jahr als Flüchtlinge über Österreichs Grenzen. Das geht aus aktuellen Zahlen des Innenministeriums hervor. Allein im September (als Deutschland durch Kanzlerin Merkels Einladung an alle quasi die Aushebelung der Dublin-Verordnung verkündete, wonach der erste EU-Staat, den ein Flüchtling betritt, für ihn zuständig ist) kamen 198.896 Menschen nach Österreich. Erst im Winter zeigte sich eine Entspannung. Im Dezember wurden knapp 106.000 Flüchtlinge gezählt, im Jänner nur noch 69.000. Dieser Trend setzt sich auch wegen diverser Restriktionen fort.

Vergleichsweise wenige Flüchtlinge blieben in Österreich – der größte Teil zog nach Deutschland bzw. Schweden weiter. Knapp 44.000 Asylansuchen gingen im letzten Drittel des Jahres 2015 ein. Im Jänner waren es rund 7000 Anträge. Im Februar bisher 4500. Am Samstag wurde in Spielfeld gar nur ein einziger Antrag auf Asyl gestellt. (APA/red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.02.2016)