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Westlicht

Fotos von Hiroji Kubota: Nordkorea, Amerika und immer wieder Burma

30.12.2016 um 14:45
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Hauptbild • (c) Hiroji Kubota / Magnum Photos (Hiroji Kubota)
"Westlicht" zeigt die erste europäische Retrospektive des einzigen japanischen Magnum-Fotografen, Hiroji Kubota. Der 76-jährige war zur Eröffnung in Wien, gezeigt werden 80 Bilder aus 50 Jahren. Kubota ist vor allem für seine über Jahrzehnte aufgenommenen Bilder aus China, Burma (heute Myanmar) und Nordkorea bekannt. (Text: sp) "Hiroji Kubota. Photographer", Ausstellung im Westlicht, 3. März bis 22. Mai
"Westlicht" zeigt die erste europäische Retrospektive des einzigen japanischen Magnum-Fotografen, Hiroji Kubota. Der 76-jährige war zur Eröffnung in Wien, gezeigt werden 80 Bilder aus 50 Jahren. Kubota ist vor allem für seine über Jahrzehnte aufgenommenen Bilder aus China, Burma (heute Myanmar) und Nordkorea bekannt. (Text: sp) "Hiroji Kubota. Photographer", Ausstellung im Westlicht, 3. März bis 22. Mai
(c) Westlicht
Demonstration gegen den Vietnamkrieg, New York, 1964 Anfang der 60er Jahre verließ Kubota Japan, er hatte eigentlich Politikwissenschaft studiert und nur durch Zufall eine Gruppe westlicher Magnum-Fotografen durch Tokio chauffiert. Ein Jahr später, 1962, ging er in die USA, er wollte Fotograf werden.
Demonstration gegen den Vietnamkrieg, New York, 1964 Anfang der 60er Jahre verließ Kubota Japan, er hatte eigentlich Politikwissenschaft studiert und nur durch Zufall eine Gruppe westlicher Magnum-Fotografen durch Tokio chauffiert. Ein Jahr später, 1962, ging er in die USA, er wollte Fotograf werden.
(c) Hiroji Kubota/Magnum Photos
Black Panthers, Chicago, 1969  Am Beginn seiner Karriere erwarb er das Vertrauen der radikalen Bürgerrechtler der Black Panther Party. 
Black Panthers, Chicago, 1969  Am Beginn seiner Karriere erwarb er das Vertrauen der radikalen Bürgerrechtler der Black Panther Party. 
(c) Hiroji Kubota/Magnum Photos
Kyaiktiyo, Burma, 1978 Kubotas Lieblingsland wurde bald Burma, das er 75 Mal besuchte. Angesichts des Goldenen Felsens wandte er sich 1978 der Farbfotografie zu. Er lässt seine Prints in einem besonderen, heute nur mehr selten gemachten Verfahren ausarbeiten, was zu besonderer Farbtiefe und Intensität führt (colour dye transfer).
Kyaiktiyo, Burma, 1978 Kubotas Lieblingsland wurde bald Burma, das er 75 Mal besuchte. Angesichts des Goldenen Felsens wandte er sich 1978 der Farbfotografie zu. Er lässt seine Prints in einem besonderen, heute nur mehr selten gemachten Verfahren ausarbeiten, was zu besonderer Farbtiefe und Intensität führt (colour dye transfer).
(c) Hiroji Kubota/Magnum Photos
Spring Break, South Padre Island, Texas, 1990
Spring Break, South Padre Island, Texas, 1990
(c) Hiroji Kubota/Magnum Photos
Kaxgar, Xinjiang, China, 1980 "ABC" nennt Kubota seine Werkabschnitte, A für Amerika, B für Burma, C steht für China. Letzteres hat er über Jahrzehnte bis in die hintersten Winkel bereist. Sein Archiv umfasste vier Millionen Negative. 
Kaxgar, Xinjiang, China, 1980 "ABC" nennt Kubota seine Werkabschnitte, A für Amerika, B für Burma, C steht für China. Letzteres hat er über Jahrzehnte bis in die hintersten Winkel bereist. Sein Archiv umfasste vier Millionen Negative. 
(c) Hiroji Kubota/Magnum Photos
Griechisch-orthodoxe Christen, Altstadt, Jerusalem, 1970 Kubota bereiste die ganze Welt, wie die Fotografen des elitären Magnum-Verbands das tun. Die Bildsprache ist klassisch, Kubota sind Schönheit der Komposition und Respekt vor den Abgebildeten ein Anliegen. 
Griechisch-orthodoxe Christen, Altstadt, Jerusalem, 1970 Kubota bereiste die ganze Welt, wie die Fotografen des elitären Magnum-Verbands das tun. Die Bildsprache ist klassisch, Kubota sind Schönheit der Komposition und Respekt vor den Abgebildeten ein Anliegen. 
(c) Hiroji Kubota/Magnum Photos
Marsch auf Washington, Washington, D.C., 1963
Marsch auf Washington, Washington, D.C., 1963
(c) Hiroji Kubota/Magnum Photos
Okinawa, Japan, 1969 Das eigene Land zu fotografieren sei besonders schwierig, sagt Kubota. So, als würde man sich selbst porträtieren müssen. 
Okinawa, Japan, 1969 Das eigene Land zu fotografieren sei besonders schwierig, sagt Kubota. So, als würde man sich selbst porträtieren müssen. 
(c) Hiroji Kubota/Magnum Photos
Pjöngjang, Nordkorea, 1978 Eine besondere Beziehung baute Kubota auch zu Nordkorea auf, er besuchte es (unter der üblichen Aufsicht) 14 Mal, im Juli diesen Jahres ist der nächste Besuch geplant. Ein Fotobuch soll entstehen. 
Pjöngjang, Nordkorea, 1978 Eine besondere Beziehung baute Kubota auch zu Nordkorea auf, er besuchte es (unter der üblichen Aufsicht) 14 Mal, im Juli diesen Jahres ist der nächste Besuch geplant. Ein Fotobuch soll entstehen. 
(c) Hiroji Kubota/Magnum Photos
Kim Chaek Stahlwerke, Chongjin, Nordkorea, 1986
Kim Chaek Stahlwerke, Chongjin, Nordkorea, 1986
(c) Hiroji Kubota/Magnum Photos
Guilin, China, 1980 Kubota ist der bisher einzige Fotograf, der diese wie die Kulisse eines Fantasy-Films wirkende Karstlandschaft im Süden Chinas aus der Luft fotografieren durfte.
Guilin, China, 1980 Kubota ist der bisher einzige Fotograf, der diese wie die Kulisse eines Fantasy-Films wirkende Karstlandschaft im Süden Chinas aus der Luft fotografieren durfte.
(c) Hiroji Kubota/Magnum Photos
Rotes Fort, Delhi, Indien, 1976 Es gibt nur eine Handvoll Magnum-Vollmitglieder aus dem asiatischen Raum, einen aus Indien, Kubota aus Japan und einen aus Taiwan, Chien Chi Chang, der in Graz lebt.
Rotes Fort, Delhi, Indien, 1976 Es gibt nur eine Handvoll Magnum-Vollmitglieder aus dem asiatischen Raum, einen aus Indien, Kubota aus Japan und einen aus Taiwan, Chien Chi Chang, der in Graz lebt.
(c) Hiroji Kubota/Magnum Photos

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