Auch das europäische Umfeld zeigte sich nach uneinheitlichen Asien-Vorgaben mehrheitlich im roten Bereich.
Der Wiener Aktienmarkt hat den Handel am Montag mit etwas schwächerer Tendenz begonnen. Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.224,49 Zählern um 6,01 Punkte oder 0,27 Prozent unter dem Freitag-Schluss (2.230,50). Bisher wurden 387.820 (Vortag: 615.223) Aktien gehandelt (Einfachzählung).
Auch das europäische Umfeld zeigte sich nach uneinheitlichen Asien-Vorgaben mehrheitlich im roten Bereich. Zu den größeren Gewinnern in Wien zählten kurz nach Sitzungsbeginn Porr und stiegen 2,46 Prozent auf 26,66 Euro. AMAG zogen um 1,36 Prozent auf 30,21 Euro an und Schoeller-Bleckmann tendierten 1,10 Prozent höher bei 56,00 Euro.
Post im Fokus
Schwächer zeigten sich hingegen CA Immo mit minus 1,33 Prozent auf 15,60 Euro sowie EVN mit einem Abschlag von 0,94 Prozent auf 9,86 Euro. voestalpine gaben 0,81 Prozent auf 29,27 Euro nach.
Die Aktien der Post zeigten sich mit plus 0,10 Prozent auf 33,89 Euro nur wenig verändert. Die Post verkauft ihr deutsches Sorgenkind, die Logistiktochter trans-o-flex, an einen strategischen Investor in Deutschland. Der Kaufpreis wurde nicht genannt. Mit dem geplanten Verkauf der trans-o-flex gab die Post auch vorläufige Zahlen für 2015 bekannt: Der Umsatz stieg um 1,6 Prozent auf 2,402 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten legte um 2,6 Prozent auf 198 Mio. Euro zu. Nach Sondereffekten brach das Ebit jedoch von 196,9 Mio. auf 89 Mio. Euro ein.
(APA)