Katar bietet sieben Milliarden Euro für Porsche-Anteile

Ein Mitarbeiter der Porsche AG befestigt am 13. November 2008 an einem Produktionsband im St
Ein Mitarbeiter der Porsche AG befestigt am 13. November 2008 an einem Produktionsband im St(c) AP (Thomas Kienzle)
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Sollte der Deal zustandekommen, wäre der Sportwagenhersteller nahezu schuldenfrei. Die Entscheidung über die Zukunft von Porsche fällt voraussichtlich am 23. Juli.

Der Golfstaat Katar bietet dem Sportwagenhersteller Porsche insgesamt rund sieben Milliarden Euro für den Kauf von Stammaktien und Optionen an. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Samstag aus Bankenkreisen. "Die Summe würde das Unternehmen nahezu entschulden", hieß es. Der Deal wäre "ein Befreiungsschlag für Porsche". Das Angebot aus Katar sei "endverhandelt."

Die grundlegende Entscheidung über die Zukunft von Porsche fällt voraussichtlich erst am 23. Juli auf einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung des Sportwagenbauers. Beraten werden soll aber auch über den Verkauf von knapp der Hälfte der Porsche AG an Volkswagen.

Laut dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" soll auch VW sein Angebot erhöht haben. Demnach bietet das Unternehmen statt drei bis vier Milliarden Euro für die Übernahme von 49,9 Prozent an der Porsche AG nun deutlich über vier Milliarden Euro.

(Ag./Red.)

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