Kaum ein Sektor des globalen Aktienindex ist in den letzten Monaten so oft in den negativen Schlagzeilen gewesen wie der Finanzsektor. Vor dem Hintergrund von Meldungen über Gewinneinbrüche bei der Deutschen Bank, den Kosten von Cyberattacken auf die Royal Bank of Scotland oder der negativen Auswirkung von QE auf die Versicherungsbilanzen nimmt sich die jüngste Meldung über die Rückkehr der RZB in die Gewinnzone wie eine seltene Ausnahme aus.
EXPERTENTIPP von Dr. Adam Lessing,
Country Head Austria and Eastern Europe bei Fidelity International
Tatsächlich hat der Finanzsektor eine schwere Zeit an der Börse hinter sich: Im 4ten Quartal 2015 und den ersten Monaten 2016 haben die Werte des globalen Finanzsektors schlechter performt als sogar die vom fallenden Ölpreis gebeutelten Energiewerte. Und doch bewerten unsere Analysten und Fondsmanager, wie sich in unserem jüngst publizierten Analyst Survey 2016 zeigt, die Finanzsektoren in fast allen Regionen mit Werten zwischen „übergewichten“ und „neutral“. Woher kommt diese Zuversicht?
Im Vordergrund steht dabei die Erkenntnis, dass der Finanzsektor weit mehr als nur Banken umfasst: Weitere große Subsektoren bilden Versicherungen, Immobilien, aber auch Investmentbanken und mobile Zahlungssysteme. Für Banken ist das Umfeld weiter schwierig: Schwaches Wirtschaftswachstum führt zu geringem Kreditwachstum und die flache Zinskurve drückt auf die Zinsspanne. Auch im Versicherungsbereich drückt die Niedrigzinsphase auf die Erträge. Demgegenüber haben Banken in den letzten Jahren massiv Kapital aufgebaut und sind weitaus besser für mögliche Kreditausfälle gerüstet als 2008. Andere Sektoren sind im Aufwind: Mobile Zahlungssysteme profitieren vom weiteren Wachstum des e-commerce und auch in Sektoren wie dem Bankbereich gibt es einzelne Branchen - wie Factoring oder Leasing - in denen starkes Gewinnwachstum möglich ist.
„Disruption“ schließlich ist auch im Finanzsektor ein großes Thema. Das rasche Wachstum von sogenannten „FinTechs“ macht sich bemerkbar: Zwar noch kaum auf der positiven Seite in Form von neuen börsennotierten Unternehmen, aber stark in Form der rasch wachsenden IT-Ausgaben, die etablierte Anbieter einsetzen müssen um dieser Konkurrenz Stand zu halten. Das Wachstum ist vor allem getrieben von erheblichen Effizienzgewinnen.
Für Investoren ergibt sich damit folgendes Bild: Der Finanzsektor ist nach der starken Korrektur der am günstigsten bewertete Sektor im globalen Aktienindex. Und die große Heterogenität des Sektors bewirkt, dass sich immer wieder hoch attraktive Investmentmöglichkeiten für unsere Fondsmanager bieten. Sowohl in spezialisierten Sektorfonds, in globalen Aktienfonds oder in Schwellenländerfonds werden Werte des Finanzsektors auch 2016 wieder einen wichtigen Teil eines gut gestreuten Portfolios bilden. In dem FF – World Fund zum Beispiel hält Star Manager Jeremy Podger eine große Position in JP Morgan. Die Euro Anteilsklasse des FF – Global Financial Services Fund liegt im ersten Quartal unter dem Wettbewerb und hat über 3 Jahre den Index um 3.0% p.a. geschlagen und ein Rendite von 8.8% pro Jahr erzielt.
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