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Fairphone 2 ab sofort bei T-Mobile

(c) Fairphone
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Das zweite fair produzierte Smartphone des niederländischen Unternehmens Fairphone kann nun auch über einen Mobilfunkbetreiber erstanden werden.

Das nachhaltig und fair produzierte Mobiltelefon "Fairphone" wird in Österreich erstmals mit einem Mobilfunkvertrag von T-Mobile angeboten. T-Mobile ist neben der niederländischen KPN und der Swisscom der dritte Vertragsanbieter weltweit. Das Handy zeichnet sich durch seine einfache Zerlegbarkeit aus, was Reparatur und Aufrüsten zu Hause ermöglichen soll. Obendrein ist es sehr robust.

Angeboten wird das Fairphone ab 24. März um 10, 15 und 18 Euro monatlich. Zu den 10 Euro kommt noch ein 39,99 Euro-Tarif dazu, bei 15 Euro beträgt der Tarif 29,99 Euro. Wer 18 Euro im Monat für das Fairphone zahlt, muss noch zusätzlich 19,99 Euro für den Tarif löhnen. Die monatlichen Handykosten entfallen nach 24 Monaten, ab dann sind nur noch die Tarife zu zahlen.

Das Fairphone verfügt über ein 5 Zoll-Display mit Andorid 5.1 Lollipop als Betriebssystem. Es hat eine Dual-Sim und ist LTE-fähig. Die Kamera schafft acht Megapixel. Online kann das Mobiltelefon schon heute, Montag, vorab bestellt werden. Falls was zu Bruch geht ist das Handy in weniger als einer Minute werkzeuglos zerlegt, ein neues Display gibt es um rund 90 Euro, der Akku kostet ca. 25 Euro. Ladegerät gibt es keines, davon liegen in den Haushalten ohnehin schon genug herum, so T-Mobile.

525 Euro Verkaufspreis - 9 Euro Gewinn

Das Gerät kostet im Schnitt im freien Handel 525 Euro (inkl. 20 Mehrwertsteuer). 118 Euro entfallen auf Steuern und Margen für den Vertrieb, 340 Euro kostet die Handyproduktion, dazu kommen noch 33 Euro für Investitionen und 25 Euro für den Geschäftsbetrieb sowie 9 Euro Gewinn, rechnete Fairphone am Montag bei einer Pressekonferenz vor. Leiterplattenhersteller für das Fairphone ist die österreichische AT&S.

T-Mobile Chef Andreas Bierwirth nutzte die heutige Pressekonferenz, um den Abschluss der Umstellung auf 100-prozentige CO2-Neutralität bekannt zu geben. Dies beziehe sich nicht, wie bei einigen Mitbewerbern, nur auf das Netz, sondern das ganze Unternehmen, betonte er.

Umso bitterer sei es, dass jährlich weit über 50 Millionen Blatt Papier für Handyrechnungen aufgewendet werden müssen, obwohl die Kunden ohnehin großteils die Online-Rechnung bevorzugen würden. Hier habe die teilstaatliche Post AG bei der Politik ein "geschicktes Lobbying" betrieben - zum Nachteil der Natur, so Bierwirth.

 

(APA)

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