Porsche: "Wiedeking bleibt im Amt"

(c) Reuters (Tobias Schwarz)
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Es gab Gerüchte über die Ablöse des Porsche-Chefs. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff droht damit, Kredite für den Sportwagenhersteller zu verhindern.

Gerüchten zufolge wird Porsche-Chef Wiedeking das Unternehmen verlassen. Das berichtet die deutsche "Wirtschaftswoche". Porsche hat dies inzwischen dementiert. "Wendelin Wiedeking ist im Amt und bleibt im Amt", so ein Porsche-Sprecher.

Für den deutschen Sportwagenbauer Porsche wurde die Luft immer dünner. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) wollte mit allen Mitteln eine Übernahme von Volkswagen durch Porsche verhindern. "Eine feindliche Übernahme wird nicht klappen", sagte Wulff, der auch im VW-Aufsichtsrat sitzt, dem Online-Portal süddeutsche.de. Porsche und VW funktionierten nur im Miteinander und nicht im Gegeneinander. Er kenne keine Tiere, bei denen "der Schwanz mit dem Hund wedelt".

Wulff droht Porsche-Chef

Wulff hatte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking zuvor indirekt mit seinem Einfluss auf mögliche Geldgeber gedroht. "Meine Mittel sind die sehr guten Kontakte zu arabischen Investoren und das VW-Gesetz, wonach Niedersachsen mit 20 Prozent Aktien eine Sperrminorität hat."

Der Politiker zeigte sich zuversichtlich, "dass wir in den nächsten Tagen zu einem integrierten Konzern VW/Porsche kommen, in dem die Familien Piech und Porsche die Mehrheitsaktionäre sind und zu Niedersachsen noch Katar als Aktionär hinzukommt". Dann werde Volkswagen 2018 der größte Automobilkonzern der Welt sein.

(Ag.)

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