Nach Goldman Sachs und JP Morgan weist auch die Bilanz der Bank of America Milliardengewinne aus. Der hohe Gewinn ist auf das gute Ergebnis im Bereich Investmentbanking zurückzuführen.
Die Bank of America hat im abgelaufenen zweiten Quartal einen Milliardengewinn eingefahren. Das Ergebnis für das zweite Vierteljahr belief sich auf 3,2 Mrd. Dollar (2,26 Mrd. Euro), wie die US-Großbank am Freitag mitteilte. Je Aktie belief sich der Gewinn inklusive Sonderposten auf 0,33 Dollar. Die Einnahmen stiegen um 60 Prozent auf 33,1 Mrd. Dollar.
Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 0,29 Dollar und Einnahmen von 33,26 Mrd. Dollar gerechnet. Die Kernkapitalquote (Tier 1) lag bei 11,93 Prozent.
Verantwortlich für das gute Ergebnis war die Sparte Investmentbanking. Die Sparte "Global Markets" erwirtschaftete dank der Übernahme von Merrill Lynch und reger Aktivität bei Anleiheemissionen einen Ertrag von 4,4 Milliarden Dollar - im Vorjahr waren es nur 1,4 Milliarden gewesen.
Zu schaffen machen der Bank of America aber weiterhin hohe Kreditausfälle. So stieg der Bestand an Problemkrediten im Vergleich zum ersten Quartal 2009 von 25,6 auf knapp 31 Milliarden Dollar. Die Abschreibungen bei Kreditkarten nahmen von 2,85 auf 3,64 Prozent zu.
(Ag.)