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Privater Sicherheitsdienst in Wiener U-Bahn

Symbolbild
SymbolbildClemens Fabry / Die Presse
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Als Reaktion auf die aktuelle Drogenproblematik sind Patrouillen privater Firmen geplant. "Rauschgifthändler sollen sich in Wien nicht wohl fühlen", sagt Bürgermeister Häupl.

Ab Mittwoch werden in den Zügen der Wiener U-Bahn und an einzelnen Stationen Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens patrouillieren, berichtet „Der Standard“. Im gesamten U-Bahn-Netz werden „Securitygruppen in 2er-Teams und mit eventueller Hundebegleitung unterwegs sein“, zitiert das Blatt aus einer Betriebsanweisung der Wiener Linien. Sie sollen „unterstützend in den Fahrzeugen tätig werden und auf die Einhaltung der Beförderungsbedingungen und Hausordnung achten“.

Der Beschluss sei am Montag in Kraft gesetzt worden, bei einer Pressekonferenz am Mittwoch sollen Details verkündet werden. Den Einsatz der Security bestätigte am Dienstag vor Journalisten auch Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ). Diese werde aber nicht flächendeckend, sondern nur in bestimmten U-Bahnen im Einsatz sein. „Denn“, so Häupl, „die kriminellen Rauschgifthändler sollen sich in Wien nicht wohl fühlen.“ Anlass für die Maßnahme ist die Zunahme der Suchtgiftszene rund um neuralgische Stationen der öffentlichen Verkehrsmittel.

>> Bericht auf derstandard.at

(Red.)