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Brüssel-Attentäter planten weiteren Anschlag in Frankreich

Brüssel-Attentäter wollten eigentlich Paris treffen
(c) REUTERS (PHILIPPE WOJAZER)
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Die Islamisten sollen in Belgien statt in Frankreich zugeschlagen haben, weil ihnen die Ermittler zunehmend auf die Spur kamen.

Die Brüsseler Jihadisten-Zelle wollte nach Angaben belgischer Ermittler ursprünglich ein weiteres Mal in Frankreich zuschlagen und nicht in Brüssel. Das gab die Staatsanwaltschaft in Brüssel am Sonntag bekannt. Allerdings habe ihnen dafür die Zeit gefehlt, weil ihnen die Ermittler zunehmend auf die Spur kamen.

Extremisten aus dem Brüsseler Problemviertel Molenbeek gehörten zu den Attentätern der Paris-Anschläge mit 130 Toten am 13. November, am März 22. verübte die Zelle dann Selbstmordanschläge in Brüssel, bei denen 32 Menschen getötet wurden.

Abrini wegen Anschlägen in Brüssel und Paris angeklagt

Der kürzlich verhaftete Mohamed Abrini, der wochenlang als der "Mann mit dem Hut" gesucht worden war, wurde wegen "terroristischen Mordes" sowohl im Zusammenhang mit den Attacken von Paris als auch jenen in Brüssel angeklagt, wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag weiter mitteilte. Nach bisherigem Ermittlungsstand handelt es sich bei ihm um den dritten Attentäter vom Brüsseler Flughafen. Er soll zudem mit dem lange gesuchten Salah Abdeslam im Vorfeld der Paris-Attentate unterwegs gewesen sein. Seine genaue Rolle bei den Anschlägen von Paris ist noch unbekannt.

Anmerkung: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, die Attentäter hätten einen Anschlag "in Paris" geplant. Die Nachrichtenagenturen haben ihre Angaben auf "in Frankreich" geändert.

(APA/AFP)