"Start-up-Steckbrief": Fitness im Büro

Wöchentlich stellen die Initiative i2b und „Die Presse“ ein junges heimisches Unternehmen vor. Zum Lust bekommen, Mut machen und Lernen von denen, die sich getraut haben.

Die Idee

Das Jungunternehmen FitnessGoesOffice will dem inneren Schweinehund an den Kragen. Und das nicht im Fitnessstudio, sondern am Arbeitsplatz. "Wir kommen ins Unternehmen und arbeiten in der Kleingruppe mit den Mitarbeitern", erklärt Gründer Gilbert Hödl. Ergänzend zur wöchentlichen Gruppenstunde entwickeln seine Coaches für jeden Teilnehmer ein individuelles Programm.

Das Besondere

Durch den langen Betreuungszeitraum von 16 Wochen sind die Teilnehmer eher geneigt, auch danach aktiv zu bleiben. Die Gefahr, nach wenigen Wochen das Handtuch zu werfen, sei laut Trainer Christophe Sauseng auch deshalb geringer, weil die Trainingspläne auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer ausgerichtet werden. Die Treffen und Übungen am Arbeitsplatz lassen lästige Wegzeiten wegfallen.

Die größten Hürden

Anbieter, die sich mit dem Thema Fitness am Arbeitsplatz beschäftigen, gebe es zwar einige. "Die meisten halten aber nur Vorträge. Wir trainieren aktiv mit den Menschen", sagt Sauseng. Bei FitnessGoesOffice steht der Servicegedanke im Vordergrund. Um neue Kunden zu gewinnen "müssen wir den Leistungsumfang stets neu erklären", meint der Coach. Das sei mitunter mühsam, lohne sich aber.

Der schönste Moment

Die Zielgruppe von FitnessGoesOffice sind Berufstätige mit höherem Schulabschluss, im Alter zwischen 25 und 50 Jahren. Das sind gesunde Menschen, die aus Zeitmangel oder anderen Gründen zu wenig Bewegung machen. Viele möchten gerne sportlicher werden, es fehlt aber der Ansporn. "Am schönsten ist zu sehen, wenn jemand sein Leben in die Hand nimmt und durch unsere Hilfe fitter, glücklicher und selbstbewusster wird", erzählt Geschäftsführer Hödl.

Das nächste Ziel

Das Kernprodukt der 16-Wochen-Firmenkurse sei soweit gut etabliert, nun streben Hödl und sein Team einen Ausbau im Bereich Personal Coaching an. "Besonders die Nachfrage nach Schwimmtraining ist hoch", so Coach Sauseng. Außerdem ist eine eigene App geplant, die den Kunden die Kontaktaufnahme mit den Trainern erleichtern soll.

 

(c) FGO

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