In einem freundlichen europäischen Börsenumfeld konnte auch der ATX etwas zulegen. Die europäischen Märkte legten bereits den neunten Handelstag in Folge zu.
Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im frühen Handel bei schwachem Anfangsvolumen mit etwas höherer Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 2.142,46 Punkten nach 2.130,48 Einheiten am Mittwoch errechnet, das ist ein Plus von 11,98 Punkten bzw. 0,56 Prozent.
In einem freundlichen europäischen Börsenumfeld konnte auch der ATX etwas zulegen. Die europäischen Märkte legten bereits den neunten Handelstag in Folge zu. Vor allem im Bankensektor sorgte die Schweizer Großbank Credit Suisse mit überraschend positiven Quartalszahlen für gute Stimmung.
Am heimischen Markt standen AT&S nach neuen Quartalszahlen klar unter Druck und rutschten ans Ende des Kurszettels. Der steirische Leiterplattenhersteller hat das erste Quartal 2009/10 tiefrot abgeschlossen, die Aktie sackte um 2,89 Prozent auf 3,69 Euro ab.
Gegen den allgemein positiven Trend standen auch OMV mit minus 0,37 Prozent auf 26,94 Euro tiefer. Die Analysten der RCB senkten ihr Kursziel für das Öl- und Gasunternehmen von 34 auf 31 Euro und bestätigten ihr Anlagevotum "hold".
Kursgewinne verbuchten hingegen wie die europäischen Branchenkollegen die Bankentitel. Erste Group erhöhten sich um 1,75 Prozent auf 20,89 Euro, und Raiffeisen International gewannen 1,20 Prozent auf 27,78 Euro.
Noch weiter nach oben ging es für RHI mit plus 3,08 Prozent auf 14,72 Euro. AUA stiegen bei geringen Handelsumsätzen um 2,74 Prozent auf 4,13 Euro.
Der ATX Prime notierte bei 975,35 Zählern und damit um 0,53 Prozent oder 5,18 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 22 Titel mit höheren Kursen, elf mit tieferen und vier unverändert. In 13 Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 742.611 (Vortag: 1.087.480) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 18,691 (35,68) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.
(APA)