Felgenhersteller Alcar kauft die Autozubehörkette.
WIEN (p.m./ag.). Die Autozubehörkette Forstinger wird wieder „österreichisch“: Neuer Eigentümer wird nach einer Ankündigung vom Donnerstag der niederösterreichische Felgenhersteller Alcar. Er übernimmt Forstinger von der in Insolvenz befindlichen FHS Beteiligungsverwaltung, die seit 2005 dem internationalen Investor Bridgepoint Capital gehört.
Die Alcar-Gruppe sieht den Kauf als strategisches Investment. Firmenchef Alexander Riklin will keinen der Forstinger-Standorte – 122 in Österreich, fünf in der Slowakei – schließen, sie seien alle „hervorragend“. Die Kette soll „gemeinsam mit dem Forstinger-Management langfristig solide entwickelt werden und weiter expandieren“.
Alcar mit Sitz in Hirtenberg südlich von Wien sieht sich selbst als „Marktführer im europäischen Pkw-Nachrüstmarkt“ für Felgen. Die Gruppe setzte im Geschäftsjahr 2007/8 mit 800 Mitarbeitern 251 Mio. Euro um.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.07.2009)