Der Trump-Effekt nach der Bundespräsidenten-Wahl

(c) Google

Viele Österreicher beschäftigen sich seit dem Bekanntwerden der Wahlergebnisse mit dem Thema Auswandern. Zumindest bei Google sind die Anfragen immens in die Höhe geschossen.

Nachdem Donald Trump am Super Tuesday im März seine republikanischen Konkurrenten hinter sich ließ, sind die Anfragen nach "Auswandern" um bis zu 350 Prozent angestiegen. Nachdem der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer in Österreich knapp 35 Prozent der Stimmen bei der Bundespräsidenten-Wahl einfahren konnte, verhielt es sich in Österreich ähnlich mit den Anfragen - nur nicht so eklatant.

Eine weitere Gemeinsamkeit ist die auserwählte neue Heimat, denn auch die Österreicher wollen allen voran nach Kanada. Ein Anstieg für Anfragen nach Australien ist ebenfalls von Google verzeichnet worden. Weniger Interessenten gab es für die USA. Die meisten Anfragen zum Auswandern kamen aus Tirol, gefolgt von Wien und Vorarlberg.

Der deutsche Schauspieler Elyas M'Barek teilte unterdessen auf Twitter seinen Unmut über das österreichische Wahlergebnis mit. Der Sohn einer Österreicherin und eines Tunesiers will seinen österreichischen Pass nicht mehr nach dem Wahlsieg Hofers. 

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