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Bundesheer sucht Hackernachwuchs

Austria Cyber Security Challenge: Unter-30-Jährige können im virtuellen Hacking-Lab ihr Talent beweisen.

Webaffine Studierende, Schüler und Lehrlinge sind gefordert: Bis 31. August können sich Interessierte für die Austria Cyber Security Challenge des Vereins Cyber Security Austria registrieren. Im Zuge der Challenge müssen online Rätsel zum Thema Web- und Mobile-Sicherheit, sowie Aufgaben zu Reverse Engineering und Crypto-Puzzles gelöst werden.

Die besten Junghacker werden nach Ablauf der Frist zum Finale nach St. Johann im Pongau von 10. bis 12. Oktober eingeladen. Dort bietet sich Wettbewerbsteilnehmern die Chance, Kontakte zu Unternehmen der Branche zu knüpfen. Im nationalen Finale wird außerdem entschieden, wer Österreich von 7. bis 11. November im europaweiten Finale in Düsseldorf vertreten darf.

Die Challenge bietet Teilnehmern die Möglichkeit, das eigene Cyber-Wissen an einem virtuellen Trainingsort, dem sogenannten Hacking-Lab, anzuwenden. Dort lernen die Nachwuchshacker Sicherheitslücken zu erkennen und üben geeignete Abwehrmaßnahmen. Anders als noch im Vorjahr, sind heuer neben Studierenden und Schülern auch Lehrlinge zum Wettbewerb zugelassen. Die Altersgrenze für alle Teilnehmer liegt bei 30 Jahren.

In Österreich wird die Cyber Security Challenge vom Verein Cyber Security Austria und dem zum Verteidigungsministerium gehörenden Abwehramt initiert. „Das Österreichische Bundesheer hat den Auftrag, Landesverteidigung auch im Cyberraum sicherzustellen. Daher brauchen wir, wie alle Behörden und Unternehmen, hochqualifizierte Leute“, sagt Oberst Walter Unger, Leiter der Abteilung Cyber Defence & IKT-Sicherheit im Abwehramt.

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