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In fünf Gemeinden steht es wirklich "Fifty-Fifty"

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StimmzettelAPA/HANS KLAUS TECHT
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In der kleinsten Gemeinde Österreichs haben Hofer und Van der Bellen Stimmengleichheit erzielt. Gleiches gilt für zwei Wiener Sprengel.

In fünf Gemeinden steht es bei der Bundespräsidenten-Wahl wirklich "Fifty-Fifty": Dort haben der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer und der Grüne Alexander Van der Bellen Stimmengleichheit erzielt. Gleiches gilt für genau zwei Wiener Sprengel.

Die kleinste Gemeinde Österreichs stellt sich unentschieden dar, in Gramais (Tirol) machten je neun bei einem der beiden Stichwahl-Kandidaten ein Kreuzerl. Je 27 Stimmen erhielten die beiden Konkurrenten in Dünserberg (Vorarlberg), je 330 in Reith bei Kitzbühel (Tirol). 345 zu 345 hieß der Endstand im niederösterreichischen Pillichsdorf und in Bad Häring (Tirol) erzielten die zwei Kandidaten je 568 Stimmen.

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In Wien durchforsten politikinteressierte Wähler gern die Sprengelkarte. Die Detailergebnisse zeigen, dass sich zwei Sprengel nicht mehrheitlich für Hofer oder Van der Bellen entscheiden konnten: Im Sprengel 31 in Hietzing (je 208) und im Sprengel 36 in Penzing (je 191).

Die größten Zugewinne der Kandidaten

Der Ex-Grünen-Chef konnte gegenüber dem ersten Wahlgang überall mehr zulegen als Hofer, was den annähernden Gleichstand im vorläufigen Endergebnis brachte. Den größten Zugewinn erzielte der Ex-Grünen-Chef im niederösterreichischen Andlersdorf mit einem Plus von 67,6 Prozentpunkten. FPÖ-Kandidat Hofer gewann im Tiroler Hinterhornbach am meisten dazu (+46,2 Prozentpunkte). Um mehr als 50 Prozentpunkte konnte sich Van der Bellen auch in der Vorarlberger Skiregion Schröcken, im Tiroler Namlos und in Pfafflar steigern. Hofer erzielte außer in Hinterhornbach nur noch im niederösterreichischen Japons einen Zugewinn von mehr als 40 Prozentpunkten.

Das einzige Gemeinde-Minus überhaupt verzeichnete Hofer - und zwar in Schröcken, wo er im 1. Wahlgang mit 27,8 Prozent noch auf Platz eins gelegen war. Im zweiten Wahlgang verlor er 3,2 Prozentpunkte und kam auf 24,6 Prozent. Sonst gab es für beide Kandidaten in keiner weiteren Gemeinde ein Minus. Das noch schwächste Plus fuhr Van der Bellen im Salzburger Tweng mit 6,3 Prozentpunkten ein, Hofer erzielte seinen geringsten Zugewinn in der Vorarlberger Gemeinde Röns mit 1,6 Prozentpunkten.

Den Sprung über die 80-Prozent-Marke schaffte der Freiheitliche hingegen in 16 Gemeinden. Van der Bellen gelang dies in nur zwei Gemeinden.

(APA)