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Schwedenbomben jetzt auch zum Selbermachen

Landeshauptmann Erwin Pröll eröffnet den neuen Niemetz Schwedenbomben Workshop-Bereich.
Landeshauptmann Erwin Pröll eröffnet den neuen Niemetz Schwedenbomben Workshop-Bereich.(c) Daniel Hinterramskogler
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100 Mitarbeiter stellen im IZ NÖ-Süd Schwedenbomben her, ab sofort gibt es auch einen Workshop-Bereich. Geschäftsführer Gerhard kündigt "erste Schritte nach Slowenien und Deutschland" an.

Die Schwedenbomben gibt es jetzt auch zum Selbermachen. Die Heidi Chocolat AG hat am neuen Standort in Wiener Neudorf/NÖ einen Workshop eingerichtet. 600 bis 700 Besucher hätten sich bereits versucht, sagte Geschäftsführer Gerhard Schaller bei der offiziellen Eröffnung am Donnerstag. Die Schwedenbomben werden seit Anfang Oktober 2015 im IZ NÖ-Süd hergestellt.

"Wir werden auch 2016 zweistellig wachsen", kündigte Gerald Neumair, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Heidi Chocolat AG, an. Er verwies zudem darauf, dass sich die Zahl der Mitarbeiter am neuen Standort mittlerweile auf 100 erhöht und damit mehr als verdoppelt habe. Die Meinl-Tochter Heidi Chocolat AG hatte den Süßwarenhersteller Niemetz mit Sitz in Wien nach der Insolvenz im Juni 2013 übernommen.

"Erste Schritte nach Deutschland"

Auch der Export des Schokoschaumkusses wird in Wiener Neudorf ein Thema. Es soll "erste Schritte nach Slowenien und Deutschland" geben, sagte Schaller am Donnerstag, nannte jedoch abgesehen von einem dann möglichen "Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb" vorerst keine näheren Details.

Als Schwedenbomben-Produzenten versuchten sich am Donnerstag neben Neumair auch Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (beide ÖVP) sowie Dompfarrer Toni Faber, der zudem die Segnung des Standortes im IZ NÖ-Süd vornahm. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Heidi Chocolat AG begründete die Entscheidung für Wiener Neudorf damit, dass das Unternehmen mit dem Land NÖ und der Wirtschaftsagentur ecoplus die "richtigen Partner" gefunden habe.

Pröll: "Bestätigung der standortpolitischen Philosophie" 

Pröll bezeichnete die Übersiedlung der Schwedenbomben-Produktion nach Niederösterreich auch als "Bestätigung der standortpolitischen Philosophie" des Landes. Infrastrukturentwicklung sei eine Voraussetzung für unternehmerische Entscheidungen. Bohuslav sprach von einem "Vertrauensbeweis in den Wirtschaftsstandort".

Aktuell wird die 20er-Packung der Schwedenbomben auch im "Fußball-EM-Look" angeboten. "Konditoooor" ist auf den Packungen zu lesen. Mit "90 Jahre Schwedenbombe" und für das Sozialprojekt "RollOn" werde es 2016 noch zwei weitere Promotion-Aktionen geben, kündigte Neumair an.

(APA)