Salzburg gegen Mattersburg: Hexenkessel der Emotionen

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Salzburg gewinnt in Mattersburg 3:2. Nach einer trägen ersten Hälfte fallen nach Beginn der zweiten Halbzeit in drei Minuten gleich drei Tore.

Das Spiel in Mattersburg plätschert träge dahin. Salzburgs Nelisse (39.) gelingt ein Tor und Maccabi-Coach Elisha Levy befürchtet, die Spionage-Reise ins Burgenland aufgrund anhaltender Fadesse umsonst gemacht zu haben. Es sieht nach einem klaren 1:0-Sieg der Salzburger aus.

Nach Wiederbeginn aber ist das Pappelstadion ein Hexenkessel der Emotionen, binnen drei Minuten steht es 2:2. Salzburg begeht fatale Abwehrfehler, Sedloski (48.) und Spuller (49.) profitieren. Levy macht sich Notizen, hohe Bälle oder schnelle Flanken, da haben Sekagya und Ulmer Probleme. Mattersburg nützt es nichts, im Freudentaumel wird im Gegenzug selbst auf die Verteidigung vergessen - Svento (50.) stellt auf 2:2.
Auch danach geht es munter weiter. Jankos erzielt ein Abseits-Tor, Mörz (80.) fliegt nach einem Kopfstoß gegen Aufhauser vom Platz und Mattersburgs Ende ist nach der zweiten roten Karte (85., Waltner, Torraub) besiegelt. Cziommer verwandelt den Elfer erst im Nachsetzen und Salzburg gewinnt 3:2. Mattersburg ist empört, Levy zufrieden. Er hat viel über Salzburg gelernt.

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