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Argentinien will bis zu 3000 Syrer aufnehmen

ARGENTINA KIRCHNER
EPA

"Wir sind bereit, Teil der Lösung dieses globalen Problems zu sein", sagte der argentinische Kabinettschef Marcos Pena.

Angesichts des andauernden Konflikts in Syrien will Argentinien bis zu 3.000 Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland aufnehmen. "Argentinien ist bereit, zwischen 2500 und 3000 Flüchtlinge zu empfangen, sobald wir dafür eine gangbare Lösung gefunden haben", sagte Kabinettschef Marcos Pena am Samstag der Zeitung "Clarin". Zuvor hatte Pena in Washington mit der Nationalen Sicherheitsberaterin Susan Rice über das Thema gesprochen. "Wir sind bereit, Teil der Lösung dieses globalen Problems zu sein", zitierte die Zeitung "La Nacion" den Kabinettschef.

Das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen hatte zuletzt berichtet, dass bisher fast fünf Millionen Syrer Schutz in anderen Ländern gesucht haben - die meisten in Ägypten, Irak, Jordanien und dem Libanon. Weitere 6,6 Millionen Menschen seien innerhalb von Syrien auf der Flucht.

(APA/dpa)