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OÖ-Wahl

Die Spitzenkandidaten

02.01.2017 um 17:42
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Sieben Parteien gehen bei der Oberösterreich-Wahl landesweit ins Rennen: ÖVP, SPÖ, Grüne, FPÖ, BZÖ, KPÖ und die Christen.
Sieben Parteien gehen bei der Oberösterreich-Wahl landesweit ins Rennen: ÖVP, SPÖ, Grüne, FPÖ, BZÖ, KPÖ und die Christen.
(c) Bruckberger
Der promovierte Jurist Pühringer, der am 30. Oktober seinen 60. Geburtstag feiert, war während des Studiums als Religionslehrer tätig und ist seit 1995 Landeshauptmann. Seit 2003 arbeitet seine ÖVP mit den Grünen zusammen, Präferenzen für eine künftige Koalition nannte er bisher nicht. Der Wahlkampf ist voll auf ihn zugeschnitten: Er ist auf vielen der Plakate zu sehen und die Volkspartei geht als "ÖVP - Liste Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer" ins Rennen. Hobbys des Spitzenkandidaten, der verheiratet und Vater von drei Kindern ist: Wandern, Laufen, Saunieren und Lesen.
Der promovierte Jurist Pühringer, der am 30. Oktober seinen 60. Geburtstag feiert, war während des Studiums als Religionslehrer tätig und ist seit 1995 Landeshauptmann. Seit 2003 arbeitet seine ÖVP mit den Grünen zusammen, Präferenzen für eine künftige Koalition nannte er bisher nicht. Der Wahlkampf ist voll auf ihn zugeschnitten: Er ist auf vielen der Plakate zu sehen und die Volkspartei geht als "ÖVP - Liste Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer" ins Rennen. Hobbys des Spitzenkandidaten, der verheiratet und Vater von drei Kindern ist: Wandern, Laufen, Saunieren und Lesen.
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Der studierte Informatiker Haider (52) ist seit neun Jahren Landeshauptmann-Stellvertreter. Bei der vorangegangenen Landtagswahl schaffte die SPÖ zwar einen zweistelligen Gewinn an Prozentpunkten, ging aber bei den anschließenden Koalitionsverhandlungen leer aus. Haider gibt sich seitdem besonders angriffig - gegen die ÖVP und die Grünen, die er als deren Anhängsel tituliert. Das hat ihm wiederholt den Vorwurf eingebracht, das sprichwörtlich gute politische Klima in Oberösterreich zu stören. Im laufenden Wahlkampf setzt er alles daran, sein Ziel zu erreichen, Landeshauptmann von Oberösterreich zu werden. Haider ist verheiratet und hat zwei Kinder. In seiner Freizeit schwört er auf Radfahren, Fußball, Tischtennis und Schwimmen.
Der studierte Informatiker Haider (52) ist seit neun Jahren Landeshauptmann-Stellvertreter. Bei der vorangegangenen Landtagswahl schaffte die SPÖ zwar einen zweistelligen Gewinn an Prozentpunkten, ging aber bei den anschließenden Koalitionsverhandlungen leer aus. Haider gibt sich seitdem besonders angriffig - gegen die ÖVP und die Grünen, die er als deren Anhängsel tituliert. Das hat ihm wiederholt den Vorwurf eingebracht, das sprichwörtlich gute politische Klima in Oberösterreich zu stören. Im laufenden Wahlkampf setzt er alles daran, sein Ziel zu erreichen, Landeshauptmann von Oberösterreich zu werden. Haider ist verheiratet und hat zwei Kinder. In seiner Freizeit schwört er auf Radfahren, Fußball, Tischtennis und Schwimmen.
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Für den 48-jährigen Anschober bedeutet die kommende Wahl eine Richtungsentscheidung darüber, ob es mit Grün "weiter in die Zukunft" geht oder das Land mit der FPÖ "scharf nach rechts" abbiegt. Seine Partei schaffte vor sechs Jahren den Regierungseinzug. Anschober ist seitdem Umweltlandesrat, seit 1997 sitzt er im Landtag. An die Grünen angedockt hat der ausgebildete Lehrer und freiberufliche Journalist einst, weil seine brieflichen Hilferufe an Politiker im Kampf gegen das tschechische Atomkraftwerk Temelin "nur mit Blabla" beantwortet worden seien. Seine Hobbys sind Lesen, Laufen und Gartenarbeit, er kocht gerne Biogerichte.
Für den 48-jährigen Anschober bedeutet die kommende Wahl eine Richtungsentscheidung darüber, ob es mit Grün "weiter in die Zukunft" geht oder das Land mit der FPÖ "scharf nach rechts" abbiegt. Seine Partei schaffte vor sechs Jahren den Regierungseinzug. Anschober ist seitdem Umweltlandesrat, seit 1997 sitzt er im Landtag. An die Grünen angedockt hat der ausgebildete Lehrer und freiberufliche Journalist einst, weil seine brieflichen Hilferufe an Politiker im Kampf gegen das tschechische Atomkraftwerk Temelin "nur mit Blabla" beantwortet worden seien. Seine Hobbys sind Lesen, Laufen und Gartenarbeit, er kocht gerne Biogerichte.
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Mit 31 ist Haimbuchner ist der jüngste der Spitzenkandidaten. Der freiheitliche Landesobmann-Stellvertreter gibt sich zuversichtlich, die Grünen aus der Landesregierung zu drängen und seine Partei dorthin zurückzuhieven. Auf ein bestimmtes Amt will sich der Doktor der Rechtswissenschaften aber nicht festlegen lassen. Das Interesse an Politik hat er wohl von daheim mitbekommen. Sein Vater war FPÖ-Bürgermeister. 2006 wurde Haimbuchner als jüngster freiheitlicher Mandatar in den Nationalrat gewählt. Der passionierte Motorradfahrer hört gerne Austropop, Neue Deutsche Welle und Beethoven. Sein Lieblingsfilm ist "Spartacus", ein "Klassiker über den Kampf um Freiheit".
Mit 31 ist Haimbuchner ist der jüngste der Spitzenkandidaten. Der freiheitliche Landesobmann-Stellvertreter gibt sich zuversichtlich, die Grünen aus der Landesregierung zu drängen und seine Partei dorthin zurückzuhieven. Auf ein bestimmtes Amt will sich der Doktor der Rechtswissenschaften aber nicht festlegen lassen. Das Interesse an Politik hat er wohl von daheim mitbekommen. Sein Vater war FPÖ-Bürgermeister. 2006 wurde Haimbuchner als jüngster freiheitlicher Mandatar in den Nationalrat gewählt. Der passionierte Motorradfahrer hört gerne Austropop, Neue Deutsche Welle und Beethoven. Sein Lieblingsfilm ist "Spartacus", ein "Klassiker über den Kampf um Freiheit".
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Die Schwester des im Vorjahr verstorbenen Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider war bereits Mitglied der Oberösterreichischen Landesregierung: von 1997 bis 2003 als Umwelt-, Konsumentenschutz- und Frauenlandesrätin, damals für die FPÖ. Als Ziel für die kommende Wahl nennt die frühere Koch- und Handarbeitslehrerin zumindest den Einzug in den Landtag. Haubner war von 2005 bis 2007 Sozialministerin und seitdem Nationalratsabgeordnete. Sie verbringt ihre Freizeit am liebsten mit Lesen, dem Besuch von Flohmärkten und Gartenarbeit. Haubner (geb. 1945) ist verheiratet und hat zwei Töchter.
Die Schwester des im Vorjahr verstorbenen Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider war bereits Mitglied der Oberösterreichischen Landesregierung: von 1997 bis 2003 als Umwelt-, Konsumentenschutz- und Frauenlandesrätin, damals für die FPÖ. Als Ziel für die kommende Wahl nennt die frühere Koch- und Handarbeitslehrerin zumindest den Einzug in den Landtag. Haubner war von 2005 bis 2007 Sozialministerin und seitdem Nationalratsabgeordnete. Sie verbringt ihre Freizeit am liebsten mit Lesen, dem Besuch von Flohmärkten und Gartenarbeit. Haubner (geb. 1945) ist verheiratet und hat zwei Töchter.
(c) Bruckberger
Der KPÖ-Landessprecher und Journalist Furtlehner (geb. 1951) sieht seine Partei als die "superrote Variante". Er tritt für eine höhere Besteuerung von Profiten und gegen den politischen Missbrauch des Themas Sicherheit an.
Der KPÖ-Landessprecher und Journalist Furtlehner (geb. 1951) sieht seine Partei als die "superrote Variante". Er tritt für eine höhere Besteuerung von Profiten und gegen den politischen Missbrauch des Themas Sicherheit an.
(c) KPOE
Die Spitzenkandidatin und Landesobfrau der Christen ist pensionierte Krankenschwester. Sie hat sich vor allem die Themen Ehe und Familie und "Lebensschutz" (Ablehnung von Abtreibung) auf ihre Fahnen geheftet. Zethofer ist 1944 geboren und hat vier Kinder.
Die Spitzenkandidatin und Landesobfrau der Christen ist pensionierte Krankenschwester. Sie hat sich vor allem die Themen Ehe und Familie und "Lebensschutz" (Ablehnung von Abtreibung) auf ihre Fahnen geheftet. Zethofer ist 1944 geboren und hat vier Kinder.
(c) Die Christen

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