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Ergebnisse der Zentralmatura in Grafiken

22 Prozent Fünfer in Mathematik, große Unterschiede zwischen den Bundesländern und eine Diskrepanz zwischen Burschen und Mädchen: Die Zentralmatura 2016.

22 Prozent der Schüler an den AHS haben auf die Mathematik-Klausur bei der Matura ein Nicht Genügend bekommen. Das zeigen die am Montag veröffentlichten Zentralmatura-Ergebnisse. Die Fünfer-Quote bei den Klausuren an den AHS liegt damit um das Doppelte höher als im Vorjahr (10,5 Prozent), aber wesentlich niedriger als in einer Schülerumfrage befürchtet. Zwei Drittel der Schüler besserten sich ihren Fünfer bei der Kompensationsprüfung aus.

Im Vergleich mit dem Vorjahr zeigt sich ein klarer Trend, der auch schon vorab vermutet wurde: In Mathematik fielen bei der schriftlichen Klausur 21,8 Prozent der Gymnasiasten durch. Im Vorjahr waren es nur 10,5 Prozent gewesen.

Nach den Kompensationsprüfungen änderte sich das Bild stark. Aus den 21,8 Prozent wurden 6,9 Prozent. Aber das ist immer noch ein sehr viel höherer Wert als im Vorjahr, wo nach den Kompensationsprüfungen schließlich nur 4,1 Prozent negativ waren.

Wie man sieht, gibt es große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Nicht nur, was die Ergebnisse nach der schriftlichen Matura (ohne Kompensation) betrifft, sondern auch, was die Zahl derer betrifft, die sich ein Nicht Genügend ausbessern konnnten.

In Salzburg schaffte nicht einmal die Hälfte die Kompensationsprüfung - damit sind in Salzburg schlussendlich zehn Prozent der Angetretenen in Mathe durchgerasselt. In Kärnten sank dagegen die ohnehin schon geringe Durchfallerquote von 17 auf drei Prozent.

An den berufsbildenden höheren Schulen, die heuer zum ersten Mal flächendeckend bei der Zentralmatura teilnahmen, sind die Mathe-Klausuren besser ausgefallen.

Große Unterschiede gab es auch heuer wieder zwischen den Geschlechtern.

 


Wie im Vorjahr schnitten die AHS-Langformen deutlich besser als die Oberstufengymnasien ab. In Mathematik gab es an den Langformen nach den Klausuren 18,5 Prozent Fünfer, an den Oberstufengymnasien hingegen 33 Prozent. Nach den Kompensationsprüfungen blieb in den Langformen noch bei 5,3 Prozent der Schüler ein Fünfer stehen, in den Oberstufengymnasien dagegen bei zwölf Prozent.

(rovi/APA)