Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Brexit: Draghi rechnet mit weniger Wachstum in Eurozone

EZB-Chef Draghi erklärt den EU-Regierungschefs die Situation in Brüssel.
EZB-Chef Draghi erklärt den EU-Regierungschefs die Situation in Brüssel.REUTERS
  • Drucken

Der britische EU-Austritt könnte dem Wirtschaftswachstum nach Einschäztung der Europäischen Zentralbank 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte kosten.

Der britische EU-Austritt dürfte nach Einschätzung der EZB die Wirtschaft der Eurozone spürbar treffen. Das Wachstum könnte in den nächsten drei Jahren zusammen um 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte geringer ausfallen als bisher angenommen, warnte der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, laut Diplomaten am Dienstag beim Brüsseler EU-Gipfel.

Nach dem Brexit-Votum schießt bei britischen Geldhäusern die Nachfrage nach Geldspritzen durch die Zentralbank in die Höhe. Institute reichten bei der Bank von England (BoE) am Dienstag Gebote für Sechsmonatsgeldsalven im Gesamtvolumen von 6,33 Mrd. Pfund (7,6 Mrd. Euro) ein, wie die BoE mitteilte. Das ist das höchste Volumen seit Februar 2014, dem Start der Kreditauktionen im aktuellen Format.

(APA/dpa)