Wiener Börse am Abend: Starker Wochenbeginn mit plus 3,3 Prozent

Der ATX konnte zu Wochenbeginn an die deutlichen Freitagsgewinne anknüpfen und kletterte klar über die Marke von 2.500 Zählern.

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei gutem Volumen mit deutlichen Zugewinnen beendet. Der ATX stieg 82,21 Punkte oder 3,32 Prozent auf 2.554,77 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 37 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.518 Punkten.

Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ:

  • Dow Jones/New York +0,67 Prozent
  • DAX/Frankfurt +1,04 Prozent
  • FTSE/London +0,93 Prozent
  • CAC-40/Paris +1,00 Prozent.

Der ATX konnte zu Wochenbeginn an die deutlichen Freitagsgewinne anknüpfen und kletterte klar über die Marke von 2.500 Zählern. Nach guten Vorgaben von den asiatischen Märkten zeigte sich auch das europäische Umfeld von seiner positiven Seite. "Sehr gut in Form präsentierten sich heute auch die osteuropäischen Märkte", kommentierte ein Händler.

Die Meldungslage in Wien war von einer Vielzahl an Analystenkommentaren dominiert. Unter den größten Gewinnern fanden sich wie schon am Freitag Aktien aus dem Immobilien-Sektor. So kletterten Immofinanz um 12,26 Prozent auf 2,38 Euro und Immoeast zogen um 11,75 Prozent nach oben auf 3,90 Euro.

Die Analysten der Erste Group haben ihr Anlagevotum für Immoeast von "accumulate" auf "buy" und das Kursziel von 2,20 auf 4,20 Euro nach oben gesetzt. Die Experten der UniCredit haben ihr Immofinanz-Kursziel von 2,10 auf 2,60 Euro erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt.

Sehr stark zeigten sich Raiffeisen International mit einem Kursplus von 7,23 Prozent auf 37,80 Euro. Erste Group gewannen 6,01 Prozent auf 30,51 Euro. Unter den weiteren Indexschwergewichten legten voestalpine um 2,62 Prozent auf 22,35 Euro zu. Die Nord/LB hat die Einschätzung von "verkaufen" auf "kaufen" und das Kursziel von 16 auf 26 Euro nach oben geschraubt.

Bei den Versicherern verbesserten sich Vienna Insurance um 2,36 Prozent auf 36,05 Euro. JP Morgan hat das Kursziel von 32 auf 34 Euro angehoben. Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel von 34 auf 35 Euro revidiert.

Während HSBC die Einstufung für Wienerberger von "overweight" auf "neutral" gekürzt, das Kursziel jedoch von 13 auf 15 Euro erhöht hat, haben die Analysten der UniCredit ihre "hold"-Einstufung für den Baustoffkonzern beibehalten und das Kursziel von 8,70 auf 15,60 Euro angehoben. Wienerberger-Aktien schlossen um 2,15 Prozent schwächer bei 15,00 Euro.

Mayr-Melnhof stiegen um 1,12 Prozent auf 68,75 Euro. Die UniCredit hat das Anlagevotum von "hold" auf "buy" und das Kursziel von 64 auf 75 Euro angehoben. Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel für die Titel von 59 auf 65 Euro erhöht.

(Forts.) ger ~

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