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Weniger Arbeitslose in Eurozone im Mai - nur in Österreich nicht

Einzig in Österreich stieg die Arbeitslosenquote. Österreich liegt in der gesamten EU mit 6,1 Prozent nur noch auf Platz sieben.

In 17 von den 19 EU-Ländern, die den Euro als Währung haben, ist die Arbeitslosigkeit im Mai 2016 leicht zurückgegangen. Nicht so in Österreich: Hierzulande ist die Quote auf 6,1 Prozent gestiegen, womit Österreich nur noch die siebentniedrigste Arbeitslosigkeit in der EU hatte. In Lettland blieb die Arbeitslosenquote unverändert. Die Arbeitslosenquote der Eurozone betrug 10,1 Prozent, nach 10,2 Prozent im Vormonat April und 11,0 Prozent im Mai 2015. Diese Daten gab die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag bekannt.

Am wenigsten Arbeitslose haben demnach Tschechien mit 4,0 Prozent, Malta und Deutschland, die knapp dahinterliegen. Die höchsten Quoten registrierten Griechenlandmit 24,1 Prozent im März 2016, Spanien mit 19,8 Prozent, und Kroatien mit 13,3 Prozent.

Problem Jugendarbeitslosigkeit

 

Auch in der gesamten EU war die Arbeitslosigkeit im Mai rückläufig. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,6 Prozent, nach 8,7 Prozent im April sowie 9,6 Prozent im Mai 2015.

 

 

Weiterhin ein Problem ist die zum Teil hohe Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen. Im Mai 2016 waren in der EU 4,2 Millionen Personen im Alter unter 25 Jahren arbeitslos, davon 2,9 Millionen im Euroraum. In Griechenland waren im März - neuere Daten liegen noch nicht vor - mehr als die Hälfte der Jugendlichen arbeitslos. In Spanien lag die Jugendarbeitslosenquote bei 43,9 Prozent, in Italien bei 36,9 Prozent und in Kroatien bei 31,4 Prozent (hier allerdings im ersten Quartal 2016).

 

Österreich reiht sich unter jene Länder, in denen die Jugendarbeitslosigkeit mit einer Quote von 11,3 Prozent vergleichbar niedrig ist, dennoch über der allgemeinen Arbeitslosenquote liegt. Die niedrigsten Quoten im Mai 2016 verzeichneten Malta, Deutschland und Tschechien.

(APA)