Das Wifo hat errechnet, dass die beiden Konjunkturpakete und die Steuerreform das reale BIP in Österreich um 2,1 Prozent wachsen lassen und 41.500 Jobs sichern.
Im Gleichklang mit den internationalen Bemühungen zur Stützung der Nachfrage beschloss die österreichische Bundesregierung neben Maßnahmen zur Stabilisierung des Bankensektors umfangreiche Pakete zur Abfederung des Konjunktureinbruchs, die nun schrittweise umgesetzt werden. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) hat in einer Studie berechnet, was diese Maßnahmen konkret bringen.
2,1 Prozent BIP-Wachstum
Diese Modellberechnungen zeigen, dass der konjunkturbedingte Einbruch in Österreich in den Jahren 2009 und 2010 kumuliert um 2,1 Proeznt des realen BIP gedämpft wird. Anders formuliert: Durch die Maßnahmen wächst die Wirtschaft um 2,1 Prozent mehr (bzw. schrumpft um 2,1 Prozent weniger), als sie es ohne die Maßnahmen würde.
41.500 Jobs gesichert
Die Wirkung der nationalen und internationalen Maßnahmen sichert im Jahr 2009 23.500 und im Jahr 2010 kumuliert 41.500 Personen die Beschäftigung und dämpft den Anstieg der Arbeitslosenquote im Jahr 2010 um 0,7 Prozentpunkte. Die Inflation beschleunigt sich mäßig ausgehend von sehr niedrigem Niveau.
Die vollständige Studie des Wifo finden Sie hier.
Das Volumen der Maßnahmen im Überblick:
Steuerreform und Konjunkturpakete in Millionen Euro
20092010SummeStaat
infrastrukturinvestitionen690,0745,01435Senkung der Finanzierungskosten der Unternehmen840,01240,02080Erhöhung der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte2987,52965,05952,5Staatskonsum120,0120,0240Subventionen65,065,0130Summe4702,551359837,5Länder
Infrastrukturinvestitionen876,8876,81753,6Transfers196,3130,9327,2Summe1073,21007,72080,8Gesamtsumme5775,76142,711918,3
(Red.)