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Zwölf Tote bei dreitägigem Dauerstau in Indonesien

Ein Bild vom 2. Juli, als beim Autobahnkreuz Brebes auf Java nichts mehr weiterging.
Ein Bild vom 2. Juli, als beim Autobahnkreuz Brebes auf Java nichts mehr weiterging.APA/AFP/ATUL
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Die Feiertage zum Ende des Ramadans wurden vielen Menschen zum Verhängnis. Neben hunderten Verkehrstoten gab es einen folgenschweren Megastau.

Bei einem dreitägigen Dauerstau sind in Indonesien zwölf Menschen ums Leben gekommen. Bei den Todesopfern handle es sich vor allem um ältere Menschen, sagte Verkehrsminister Hemi Pramuraharjo am Freitag. Einige seien schlicht an Erschöpfung gestorben. Örtlichen Medien zufolge starb zudem ein einjähriges Kind an einer Vergiftung, die durch die Autoabgase verursacht wurde.

Der Stau ereignete sich den Angaben zufolge an einer Autobahnabfahrt auf der Insel Java zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Jedes Jahr gibt es in Indonesien - dem bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt - zu dieser Zeit Megastaus auf den Straßen, weil alle zum Fest Eid al-Fitr in ihre Heimatdörfer wollen. In diesem Jahr starben zu den Festtagen nach Angaben des Verkehrsministers insgesamt mehr als 400 Menschen auf den Straßen des Landes.

(APA/AFP)