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„Pokemon“-Hype hilft Nintendo

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Smartphone-Spiel „Pokemon Go“(c) APA/AFP/KAZUHIRO NOGI (KAZUHIRO NOGI)
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Das Smartphone-Spiel „Pokemon Go“ begeistert die Anleger. Die Aktie des Videospielkonzerns verteuerte sich zuletzt dramatisch.

Wien. Wer hätte das gedacht? Der japanische Videospielkonzern Nintendo zögerte die Entwicklung von Spielen für Smartphones viele Jahre hinaus, weil er befürchtete, dass dies zulasten seiner Spielkonsolen gehen könnte. Die Entscheidung, diesen Schritt letztlich doch zu wagen, hat nun für Begeisterung bei den Aktionären gesorgt. Die Reaktionen, die die neue und kostenlose Smartphone-App „Pokemon Go“ auslöste, übertraf selbst die kühnsten Träume der Entwickler. Die Aktie des Videospielkonzerns verteuerte sich in der Woche nach der Veröffentlichung des Spiels um rund 93 Prozent. Die Anleger hoffen, „dass ,Pokemon Go‘ ein neues Kapitel für das künftige Wachstum von Nintendo aufschlägt“, sagt dazu Takashi Oba von Okasan Securities.

Das Unternehmen stellt die Spielkonsole Wii her, die im kommenden Frühling durch ein neues Gerät namens Nintendo NX ersetzt werden soll.

Die Nintendo-Aktie hat sich in den vergangenen Jahren eher schwach entwickelt, der Aktienkurs befindet sich trotz des jüngst starken Anstiegs auf dem Niveau von 2006. Von seinem Rekordhoch, das die Aktie Ende 2007 erreicht hat, ist das Unternehmen allerdings noch sehr weit entfernt. Ob es zu alten Höhen zurückkehren kann, ist aber fraglich. (nst)

(C) DiePresse

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.07.2016)