Kurt Palm liest aus dem „Kapital“ von Karl Marx und den „Bolivianischen Tagebüchern“ von Che Guevara im Kino in Ebensee.
„Jedermann!“ Die Salzburger Festspiele heben an: mit Beckett, Thomas Bernhard und Shakespeare. Mein Favorit: „Der Sturm“ auf der Halleiner Pernerinsel. Wer sich von der Riesenmaschine Salzburg lieber fernhalten möchte, begibt sich zum Beispiel zu den Festwochen Gmunden, wo es am 27. 7. ein auch ideologisches Kontrastprogramm zu bestaunen gilt: Kurt Palm liest aus dem „Kapital“ von Karl Marx und den „Bolivianischen Tagebüchern“ von Che Guevara. Kommende Woche geht im Stadttheater Gmunden auch die André-Heller-Hommage über die Bühne (mit Andrea Eckert am 28. 7. und Franz Schuh am 29. 7.). Heute, 22. 7.: Helga David, die nun Schloss Wartholz bespielt, zeigt dort Schnitzler-Einakter – „Literatur & Halbzwei“ (Veranstaltungen bis Ende August; außer Schnitzler gibt es Herzmanovsky-Orlando mit Katharina Stemberger und Molnárs „Spiel im Schloss“). Im Thalhof zeigt Anna Maria Krassnigg von 10. 8. bis 4. 9 „Der Idiot“ nach Dostojewskis Roman.