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Strache fordert Sanktionen gegen die Türkei

Strache of Austria´s FPOe speaks during a news conference in Vienna
Heinz Christian Strache(c) REUTERS (HEINZ-PETER BADER)
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"Die rote Linie ist längst überschritten", sagt der FP-Chef. Der Putschversuch erinnere "fast an den Reichstagsbrand."

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache fordert Sanktionen gegen die Türkei. Gegenüber "Österreich" (Sonntag-Ausgabe) erklärt er: "Was wir brauchen, ist ein sofortiger Stopp der Beitrittsverhandlungen und der Milliardenzahlungen, sowie endlich Sanktionen. Wenn die verlogene Politik der EU nur die von Erdogan angekündigte Einführung der Todesstrafe als 'rote Linie' sieht, ist das doch blanker Zynismus".

Für Strache ist "die rote Linie längst überschritten." Die Türkei unter Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan habe längst die Züge einer Diktatur angenommen. Strache: "Da gibt es so viele Dinge, die nicht im demokratiepolitischem Einklang mit Europa stehen, dass es Sanktionen geben muss. Aber dazu ist die EU zu scheinheilig."

Es sei aber notwendig, den "Druck zu erhöhen, um die demokratischen Spielregeln dort wieder sicherzustellen." Strache äußert den Verdacht, der Putsch wäre inszeniert gewesen: "Dieser Putsch macht ja den Eindruck eines gesteuerten Fake-Putsches, um endgültig die ganze Opposition auszuschalten. Das erinnert ja fast an den Reichstagsbrand."

(APA)