Samsung Galaxy Note 7: Das bessere S7 Edge
Auch wenn es technisch dem S7 Edge ähnelt, das im Februar vorgestellt wurde, bietet es neben dem Stylus zusätzliche Features, die es zu einem universellen Arbeitsgerät und -begleiter machen.
Das Galaxy Note 5 war dem europäischen Markt vorenthalten worden. In diesem Jahr sieht die Sache wieder anders aus, und um mit den Topmodellen der Galaxy-Serie gleichauf zu sein, hat man kurzerhand die Nummer 6 ausgelassen und ist gleich zum Note 7 übergegangen.
(c) APA/AFP/GETTY IMAGES/Drew Angere (Drew Angerer)
Technisch sind sich das Galaxy S7 Edge und das Note 7 ähnlich. Beide Geräte haben einen Octa-Core-Prozessor verbaut sowie vier Gigabyte RAM. Auch die Kameras bieten die gleiche Auflösung. Das Galaxy S7 Edge konnte bereits seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Es ist davon auszugehen, dass die Qualität gleichwertig ist. Der interne Speicher beträgt 64 Gigabyte und kann mittels microSD-Karte erweitert werden.
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Und auch wenn das Galaxy Note 7 um 12 Gramm schwerer ist, hat es doch einige Finessen zu bieten, die das S7 Edge nicht hat. Auch der Unterschied von 0,2 Zoll (S7 Edge 5,5 Zoll versus Note 7 mit 5,7 Zoll) ist nicht eklatant. Aber dennoch, erste US-Medien, die das Gerät bereits in New York nach der Präsentation antesten konnten, schreiben von einem ganz anderen Handling. Es liege besser in der Hand. Das an beiden Seiten abgerundete Display ist weniger stark gebogen, weswegen es bei der Bedienung weniger zu falschen Befehlen kommt.
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Edit: Ich nutze das Galaxy S7 Edge regelmäßig und habe bei der Bedienung keine Probleme. Gebe ich aber das Gerät in andere Hände, um ein Video bzw. Bilder herzugeben, passiert es öfter, dass sie im Taskmanager landen, oder die Zurück-Taste unabsichtlich berühren. Eine entsprechende Software, wie die Handflächenunterdrückung bei Touch-Displays wäre also mehr als sinnvoll und längst überfällig.
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Mittlerweile hat Samsung im Gegensatz zu anderen Herstellern erkannt, dass wasserabweisende Geräte nicht nur bei Outdoor-Versionen gern gesehen ist. Wie auch die Galaxy-S7-Geräte ist das Note 7 wasserdicht - auch der Stylus.
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Apropos Stylus, dieser wurde verbessert und kommt mit neuen Funktionen. Wie bei einem Kugelschreiber klickt man nun unten drauf, um ihn aus der Halterung zu lösen. Für all jene, mit einem nervösen Finger könnte das zu einer Frage der Beherrschung werden, um nicht ständig zu klicken, wie man es eben auch gerne mit einem Kugelschreiber macht. Für die Mechanik ist das auf Dauer sicher nicht von Vorteil.
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Mit einer 0.7 Millimeter dünnen Spitze und einer verbesserten Druckempfindlichkeit verspricht Samsung beim S Pen eine mit einem herkömmlichen Stift vergleichbare Schreibqualität. Und sollte das Display einmal nass werden, kann man trotzdem weiterschreiben.
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Man muss nicht immer nur kreativ sein mit dem "S Pen". Mit der „Screen Off-Memo“-Funktion können Ideen und Gedanken direkt auf dem Display festgehalten werden, ohne dabei das Gerät zu entsperren. Zu den weiteren neuen Funktionen zählen: Die "Smart Select"-Funktion ermöglicht das Erstellen von GIFs. Wörter lassen sich einfach übersetzen, indem der S Pen im „Übersetzen“-Modus darüber gehalten wird. "Samsung Note" ist eine eigens entwickelte App für das Phablet und soll die zentrale Anlaufstelle für die Notizen, Zeichnungen und Bearbeitungen sein.
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Um sensible Daten besser zu schützen, gibt es einen Secure Folder, in dem man die digitalen Unterlagen passwortgeschützt ablegen kann.
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Nach Muster, Gesichtserkennung und Fingerprint-Scannern ist jetzt bei Samsung der Iris-Scanner die erste Wahl als Sicherheits-Feature. Mit dem integrierten Iris-Scanner lassen sich nicht nur die Daten des Secure Folders sichern. Auch Einkäufe über Samsung Pay können darüber abgeschlossen werden. Der Iris-Scan wird aber nicht dadurch aktiviert, indem man lange in die Frontkamera starrt, sondern man muss es zuvor aus dem Standby-Modus holen - im Gegensatz zum Fingerprint-Scanner.
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Der Akku mit 3500-mAh fällt um eine Spur (100 mAh) geringer aus als beim Galaxy S7 Edge. Das hat noch lange nicht zu bedeuten, dass es dadurch eine kürzere Laufzeit hat. Wie diese aber tatsächlich ist, wird sich erst in einem Praxistest zeigen. Erstmals setzt Samsung auf USB Typ C als Standard und nicht mehr microUSB. Allmählich setzt sich der neue Anschluss durch. Das nervige herumfädeln hat damit ein Ende, da sich dieser Stecker beidseitig anschließen lässt.
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In Österreich wird das Gerät ab 2. September in den Farben Schwarz, Silber und Blau erhältlich sein. Die UVP des Geräts liegt bei 849 Euro. Ab dem 16. August kann das Gerät bereits vorbestellt werden. Die Mobilfunker A1, Drei (Hutchison) sowie auch T-Mobile bieten ebenfalls eine Vorbestellung an.
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Hier geht es zu einer Auswahl an offiziellen Videos zum Galaxy Note 7: >>> Livestream >>> Offizielle Vorstellung
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