Wiener Börse startet im Plus - ATX legt 0,74 Prozent zu

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Trotz des Verkaufs der RBI-Anteile an Visa-Europe hat die RBI im ersten Halbjahr wie von Analysten erwartet weniger verdient als in der ersten Jahreshälfte 2015.

Der Wiener Aktienmarkt hat den Handel am Donnerstag im Plus begonnen. Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.268,17 Zählern um 16,63 Punkte oder 0,74 Prozent über dem Mittwoch-Schluss (2.251,54). Bisher wurden 286.510 (Vortag: 227.578) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt heute die laufende Berichtssaison. Zahlen legten in der Früh die Raiffeisen Bank International (RBI), Semperit sowie Mayr-Melnhof vor. Trotz des Verkaufs der RBI-Anteile an Visa-Europe hat die RBI im ersten Halbjahr wie von Analysten erwartet weniger verdient als in der ersten Jahreshälfte 2015. Das Konzernergebnis ging um nahezu ein Viertel von 276 Mio. Euro auf 210 Mio. Euro zurück.

Im Retailgeschäft "eigene Erwartungen übertroffen"

"Unsere Erträge bleiben aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsumfelds und der Reduktion unseres Kreditvolumens unter Druck", kommentierte RBI-Vorstandschef Karl Sevelda die rückläufigen Ergebniszahlen. Erfreulich sei jedoch, das man im Retailgeschäft trotz eines schwierigen Marktumfelds über den eigenen Erwartungen abgeschnitten habe. Auch die Anleger zeigten sich nach den Zahlen positiv gestimmt, die RBI-Aktien legten im Frühhandel 2,76 Prozent auf 12,09 Euro zu.

Dagegen fielen Semperit-Aktien um 0,39 Prozent auf 29,10 Euro. Bei dem Gummi- und Kautschukhersteller Semperit wurde im ersten Halbjahr 2016 in einem anhaltend schwierigen Marktumfeld weniger Nachsteuer-Gewinn und Umsatz erzielt. Das Ergebnis nach Steuern fiel auf 17,9 Mio. Euro, nach 25,3 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) lag stabil bei 36,2 Mio. Euro.

(APA)


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