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ISS-Mission beendet: Shuttle "Discovery" kehrt zurück

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(c) REUTERS (Nasa)
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Nach einem neuntägigen Aufenthalt kehrt die Raumfähre wieder zur Erde zurück. Die Besatzung brachte sieben Tonnen Material auf die internationale Raumstation. Vor der Landung wird das Shuttle inspiziert.

Die US-Raumfähre "Discovery" ist auf dem Weg zurück zur Erde. Sie dockte nach Angaben der US-Weltraumbehörde NASA planmäßig von der Internationalen Raumstation ISS ab. Bei dem Manöver habe sie sich 350 Kilometer über dem Westen von China befunden. Wie nach jeder Mission überflog die "Discovery" zunächst noch einmal die Raumstation, um sie aus einer Entfernung von rund 200 Metern zu fotografieren. Die Raumfähre soll am Donnerstagabend im US-Bundesstaat Florida landen.

Inspektion vor Wiedereintritt

Vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre werden die sieben Astronauten diverse Inspektionen durchführen, um sicherzustellen, dass die "Discovery" im All nicht durch Weltraumschrott oder kleine Asteroiden beschädigt wurde. Seit einem Unglück im Jahr 2003, bei dem das Space Shuttle "Columbia" aufgrund eines defekten Hitzeschilds in der Atmosphäre zerbrach und die gesamte Besatzung ums Leben kam, hat die NASA stärkere Sicherheitsvorkerhungen eingeführt.

Sieben Tonnen Material für die ISS

Während ihres fast neuntägigen Aufenthalts brachte die Mannschaft der Raumfähre mehr als sieben Tonnen an Nahrung, Versorgungsgütern, Ausrüstung und Ersatzteilen auf die ISS. Darunter auch ein Laufband, das nach dem US-Komiker Stephen Colbert benannt ist. Seine Fans hatten eine NASA-Abstimmung gestürmt, bei der es um die Benennung eines Moduls der Station ging.