Wiener Börse am Abend: Etwas höher aus dem Handel

Der Aktienindex für die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, Euro-Stoxx-50, markierte ein neues Jahreshoch.

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei moderatem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 16,78 Punkte oder 0,67 Prozent auf 2.527,02 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 30 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.497 Punkten.

In einem freundlichen Börsenumfeld konnte auch der ATX Aufschläge verbuchen. Der Aktienindex für die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, Euro-Stoxx-50, markierte ein neues Jahreshoch. Am Nachmittag sorgten höhere Kurse an der Wall Street für Unterstützung in Europa. Die Nachrichtenlage von Unternehmensseite gestaltete sich am heimischen Markt recht dünn.

Stark präsentierten sich AT&S mit einem Aufschlag von 7,14 Prozent auf 5,25 Euro. Der steirische Leiterplattenhersteller berichtete von zusätzlichen Aufträgen am Standort Leoben.

AUA fielen um 3,41 Prozent auf 4,25 Euro. Heute ist das Übernahmeangebot der Lufthansa an die verbliebenen AUA-Aktionäre abgelaufen. Mehr als 90 Prozent der Anteile sind bereits zur neuen AUA-Mutter Lufthansa gewandert. Genaue Zahlen, wie viele Aktionäre das Übernahmeangebot von 4,49 Euro je Aktie angenommen habe, will die Lufthansa am morgigen Donnerstag bekanntgeben.

OMV verteuerten sich in einem festen europäischen Öl- und Gassektor um 1,68 Prozent auf 28,40 Euro. Am Berichtstag legte der Rohölpreis erneut deutlich zu.

Ein Kursplus von 3,96 Prozent auf 36,48 Euro verbuchten Vienna Insurance. Raiffeisen International verteuerten sich um 2,24 Prozent auf 35,66 Euro. Unter den weiteren Finanzwerten gaben Erste Group hingegen marginal um 0,03 Prozent auf 29,73 Euro nach.

In einer dünnen Nachrichtenlage rückten auch Analystenkommentaren in den Blickpunkt. Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel für die Aktien von Schoeller-Bleckmann (SBO) von bisher 31,00 auf 34,50 Euro nach oben gesetzt. Die Kaufempfehlung "buy" wurde bestätigt. SBO fielen um 0,55 Prozent auf 30,94 Euro. Das Minus begründete ein Händler mit der jüngsten guten Performance der Aktie.

Wienerberger drehten nach Verlusten im Frühhandel nach oben und befestigten sich zum Handelsschluss um 0,63 Prozent auf 16,00 Euro. Die Analysten der Credit Suisse stuften die Aktien des Ziegelherstellers von "neutral" auf "underperform" ab.

Wie am Vortag zeigten sich Christ Water-Aktien gesucht und verbuchten ein Plus von 3,11 Prozent auf 3,11 Euro. Bereits am Dienstag schossen die Papiere des Wasseraufbereiters nach Erhalt von zwei Großaufträge um 18 Prozent in die Höhe.

(APA)

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