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"Discovery"-Landung wegen Schlechtwetters verschoben

Space Shuttle Discovery
(c) REUTERS (Nasa)
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Das US-Spaceshuttle muss einen Tag länger im All bleiben als geplant. Die Landung könnte statt in Florida nun in Kalifornien stattfinden.

Wegen schlechten Wetters in Florida bleibt die Raumfähre "Discovery" einen Tag länger im All. Die für Donnerstag in Cape Canaveral geplante Landung wurde um knapp 24 Stunden verschoben. Als neuen Termin nannte die Raumfahrtbehörde NASA den (heutigen) Freitag um 17.48 Uhr Ortszeit (23.48 Uhr MESZ).

Sollten sich die Witterungsverhältnisse bis dahin nicht bessern, erwägt die NASA eine Landung auf dem Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien. Wegen des kostspieligen Rücktransports will die NASA eine Landung in Kalifornien aber nach Möglichkeit vermeiden. Der aufwendige Transfer des Shuttles auf einem umgebauten Flugzeug würde mit etwa einer Millionen Dollar (687.521 Euro) zu Buche schlagen.

Unmittelbar vor dem ursprünglichen Landetermin musste die US-Raumfähre am Donnerstag einem Stück Weltraummüll ausweichen. Die NASA wies die Astronauten an, den Antrieb zu zünden, um das "mysteriöse Objekt" zu meiden. Das Teil löste sich den Angaben zufolge offenbar am Samstag aus dem Komplex von "Discovery" und Internationaler Raumstation (ISS). Experten konnten aber nicht sagen, um was es sich handelte.

 

(Ag.)