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Wie sieht die Wirtschaft der Zukunft aus?

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Bei den Diskussionsrunden in Alpbach stand der Wandel der Wirtschaft im Mittelpunkt.

Vor dem Alpbacher Kongresszentrum war ein kleiner Stand aufgebaut: Ein Bub bot dort Handgeschnitztes aus Zirbenholz an. Beim offensiven Anbieten der Waren und beim Feilschen um den Preis war der junge Verkäufer äußerst geschickt; sein Warenangebot erfreute sich deshalb hoher Nachfrage. Die Besucher der Wirtschaftsgespräche des heurigen Forums Alpbach konnten damit gleich mal in der Praxis sehen, wie die Zukunft der Wirtschaft aussehen kann: Unternehmergeist, Mut und eine Portion Unverfrorenheit gehören mit Sicherheit dazu. Wie sieht es aber mit den Rahmenbedingungen für solches Unternehmertum in Europa aus? Wie kann ein Umfeld geschaffen werden, das der Wirtschaft den nötigen Spielraum gibt und zugleich den Einzelnen schützt und bestehende Sicherheitsnetze nicht zerreißt? Wie kann man sich auf den Umbruch der Wirtschaft – getrieben unter anderem von Digitalisierung und Automatisierung – einstellen, ohne die Menschen noch stärker zu verunsichern, als dies ohnehin schon der Fall ist?

Philip Ehrenfellner, der als Gewinner des Renault-Talisman-Gewinnspiels bei den heurigen Wirtschaftsgesprächen dabei war, kennt selbst die Anforderungen, denen man sich heute stellen muss. Der Geschäftsführende Gesellschafter der Wiener Online-Marketingagentur Mint muss mit seinem Unternehmen stets flexibel bleiben, um auf den Markt reagieren zu können. Besonders spannend waren für ihn die kleineren Arbeitsgruppen, die in Alpbach stets nachmittags in der Hauptschule stattfanden und bei denen in kleineren Runden über die Wirtschaft von morgen diskutiert wurde. Von den Auswirkungen der sogenannten Vierten Industriellen Revolution durch das Internet der Dinge über neue Anforderungen an Führungskräfte bis zum internationalen Handel reichte da die Palette. Philip konnte „wertvolles Wissen aus unterschiedlichen Bereichen sammeln“. Besonders spannend fand er die Diskussion, ob die europäische Wirtschaft gegenüber den USA ins Hintertreffen gerät oder bereits geraten ist. Schließlich kommen die größten Unternehmen der Welt heute von jenseits des Atlantiks. Ihr Erfolgsrezept ist unter anderem die Hinwendung zu radikal neuen Geschäftsmodellen und zu Innovation. Aber sind diese Konzerne überhaupt gute Vorbilder oder braucht Europa einen eigenen Weg? Die Experten waren sich einig: Nachmachen ist keine Option, Europa muss seinen eigenen Weg finden.

So wie der Bub, der in Alpbach an jenem Nachmittag Holzprodukte verkaufte: Er scherte sich nicht groß um Gedankenspiele und Rahmenbedingungen, sondern hat einfach munter seine Produkte verkauft. „Das ist genau die richtige Einstellung“, schmunzelte Philip.

 

 

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