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Routenführer für die Wirtschaft

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Bei den Wirtschaftsgesprächen in Alpbach wurde die Wirtschaftswelt von morgen skizziert.

„Kongresszentrum Alpbach“ tippte Philip Ehrenfellner als Fahrtziel in den großen Touchscreen des Renault Talisman – er war als Gewinner des Gewinnspiels mit diesem Auto nach Tirol gefahren, um bei den heurigen Wirtschaftsgesprächen dabei zu sein. Bis ganz zum Ziel gelangte Philip zwar nicht, denn in dem kleinen Bergdorf sind Parkplätze während des Forums rar und es ist klüger, die letzten Meter zu Fuß zurückzulegen.

Stichwort Routenführer: Welche Ziele sich die europäische Wirtschaft für die nächsten Jahre stecken kann und soll, das wurde in Alpbach heuer heftig debattiert. Angesicht der großen Herausforderungen, etwa durch Migration, Digitalisierung und Automatisierung, wird es gar nicht so leicht sein, die Ziele zu definieren und dann den Weg dorthin nicht zu verlassen. Oftmals schwankte die Stimmung in den Arbeitsgruppen und bei den Podiumsdiskussionen zwischen verhaltenem Pessimismus und vorsichtigen Optimismus, doch stets hatten die einzelnen Programmpunkte einen Lerneffekt: Weil in Alpbach die Themen stets aus mehreren Blickwinkeln betrachtet und analysiert werden, gibt es auch keine allzu einfachen (oder gar populistischen) Weisheiten am Ende. Genau das war ein Punkt, der Philip Ehrenfellner besonders faszinierte. „Es treffen hier so viele unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Branchen, Wissenschaftsgebieten und Ländern aufeinander, wie es sonst kaum der Fall ist.“

Eine „Neue Aufklärung“ wurde in Alpbach angesprochen, Europa steht ebenso wie andere Wirtschaftsräume vor einer Zeitenwende. Autor Philipp Blom nannte in einem vielbeachteten Referat am letzten Tag der Wirtschaftsgespräche den Klimawandel und die Industrielle Revolution durch das „Internet der Dinge“ als Auslöser dieses Umbruchs. Die Gefahr, die er sieht: „Gesellschaften wenden sich von der Toleranz ab, wenn sie unter Druck kommen.“ Und Individualisierung wird nicht von vornherein als etwas Positives gesehen, vielfach wird dies auch als Bürde wahrgenommen. Es liegt aber an uns allen, diesen Wandel so zu gestalten, sodass er nicht in eine dunkle Episode führt, sondern Chancen für alle geschaffen werden. Damit ist das Ziel klar vorgegeben – und jetzt gilt es, die Route dahin zu finden.

 

 

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