ORF-"Sommergespräche": Platz zwei für Kern bei der Quote

Sommergespr�che
Sommergespr�che(c) ORF (Hans Leitner)
  • Drucken

Der Bundeskanzler erreichte 741.000 Zuschauer bei 28 Prozent Marktanteil. Bei FPÖ-Obmann Strache war die Quote höher.

Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) hat bei seinem ORF-"Sommergespräch" am Montagabend im Schnitt 741.000 Zuschauer erreicht, in Spitzen 825.000. Der Marktanteil betrug 28 Prozent. Das teilte der ORF am Dienstag mit. Damit erzielte er im Gesamtvergleich der heurigen Sendereihe den zweiten Quotenplatz nach FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger Werner Faymann hatte Kern eine etwas höhere Reichweite bei etwas geringerem Marktanteil: Für Faymann waren am 31. August 2015 722.000 Zuschauer und 29 Prozent Marktanteil ausgewiesen worden.

662.000 Zuseher im Schnitt

Der ORF zog eine positive Bilanz der heurigen Sommergespräche. 2,668 Millionen (weitester Seherkreis), das entspreche 37 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren, waren dabei. Durchschnittlich sahen 662.000 Zuseher bei 25 Prozent Marktanteil die sechs Ausgaben. In der jungen Zielgruppe (12-49 Jahre) lag der Marktanteil bei 16 Prozent.

ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner lobte auch die Interviewführung durch Susanne Schnabl. Die "kluge, politisch versierte Journalistin" habe die "Sommergespräche" "hervorragend geführt - äquidistant, sachlich und konsequent".

Die Reichweiten der heurigen "Sommergespräche":

  • 25.07. Frank Stronach (Team Stronach) 635.000 Zuschauer mit 24 Prozent Marktanteil
  • 01.08. Matthias Strolz (Neos) 617.000 Zuschauer mit 24 Prozent Marktanteil
  • 08.08. Eva Glawischnig (Grüne) 513.000 Zuschauer mit 22 Prozent Marktanteil
  • 22.08. Heinz-Christian Strache (FPÖ) 810.000 Zuschauer mit 30 Prozent Marktanteil
  • 29.08. Reinhold Mitterlehner (ÖVP) 650.000 Zuschauer mit 25 Prozent Marktanteil
  • 05.09. Christian Kern (SPÖ) 741.000 Zuschauer mit 28 Prozent Marktanteil

(APA)

Mehr erfahren

Bundeskanzler Christian Kern.
Leitartikel

Warum verspricht uns der Kanzler gar so wenige Arbeitsplätze?

200.000 Jobs will Kanzler Kern bis 2020 schaffen. Das ist leider zu wenig. Wir brauchen mehr, um Arbeitslosigkeit zu senken und Wohlstand zu sichern.
Politik

Kern: „Das Ziel ist Vollbeschäftigung“

Die Zuwanderung müsse auf ein bewältigbares Maß begrenzt werden, sagte der Kanzler in seinem ersten ORF-Sommergespräch. Zudem bringt er die Erbschaftssteuer wieder in Diskussion.
Innenpolitik

SPÖ bringt Erbschaftssteuer wieder in Diskussion

Der Umbau des Steuersystems, wie ihn Bundeskanzler Christian Kern plant, beinhaltet auch eine Erbschaftssteuer. Wirtschaftsexperten planen hohe Freibeträge und Sonderregelungen für Betriebe.
Bundeskanzler Christian Kern
Innenpolitik

Bundeskanzler Kern will Steuersystem umbauen

Parteichef Kern kündigt weitere SPÖ-Mitgliederbefragungen an. Im Herbst will er ein neues Steuermodell vorstellen. Die Eckpunkte, wie "Die Presse" erfuhr: neue Vermögensteuern, höhere Ökosteuern.
PK SP� ´FREIHANDELSABKOMMEN CETA und TTIP´: KERN
International

Kann Kern Ceta kippen? Nein, aber . . .

Bundeskanzler Christian Kern lässt die Parteimitglieder über fünf Fragen zum fertigen Abkommen zwischen der EU und Kanada abstimmen.

Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.