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Vier Festnahmen nach mutmaßlich gescheitertem Anschlag in Paris

Soldaten vor Notre DAme
REUTERS
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Das Auto mit Gasflaschen waren nahe der Pariser Kathedrale Notre Dame entdeckt worden.

Nach der Entdeckung eines Autos mit Gasflaschen
nahe der Pariser Kathedrale Notre Dame sind zwei weitere Verdächtige festgenommen worden. Das Paar wurde in der Nacht zum Donnerstag nahe Montargis südlich der französischen Hauptstadt gefasst. Damit waren
am Donnerstag vier Verdächtige in Gewahrsam, nachdem zuvor bereits ein Paar mit Kontakten zu radikalen Islamisten festgenommen worden war.

Das Auto war bereits am Wochenende entdeckt worden. Ein
Mitarbeiter einer Bar alarmierte die Polizei, weil ihm das Fahrzeug verdächtig vorkam. Es hatte keine Nummernschilder, die Warnblinker waren angeschaltet und im Innenraum lag eine Gasflasche. Die Flasche war leer, im Kofferraum befanden sich nach Ermittlerangaben aber fünf volle Gasflaschen. Eine Vorrichtung, mit der die Flaschen als Sprengsatz hätten gezündet werden können, wurde nicht entdeckt.

Die Pariser Staatsanwaltschaft nahm den Fall wegen der erhöhtenTerrorgefahr sehr ernst und leitete Vorermittlungen wegen Terrorverdachts ein. Der Besitzer des Fahrzeugs wurde zwischenzeitlich ebenfalls festgenommen, allerdings am Dienstagabend nach einer Befragung durch die Ermittler wieder freigelassen. Nach Polizeiangaben wurde aber weiter nach seiner Tochter gefahndet, die er als radikalisiert beschrieb.

Bei den Ermittlungen geht es im Wesentlichen darum
herauszufinden, ob ein Anschlag geplant war oder nicht. In
Frankreich herrscht seit den Pariser Anschlägen Mitte November der Ausnahmezustand. Die Behörden befürchten ständig weitere Attacken.