Wiener Börse am Abend: ATX verliert 0,6 Prozent

Der ATX startete mit leichten Abschlägen in die neue Woche. Im Späthandel konnte der Leitindex einen Teil der Verluste aufholen.

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei durchschnittlichem Volumen mit etwas tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 14,91 Punkte oder 0,59 Prozent auf 2.527,48 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 24 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.503 Punkten.

Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ:

  • Dow Jones/New York -0,06 Prozent
  • DAX/Frankfurt -0,06 Prozent
  • FTSE/London +0,14 Prozent
  • CAC-40/Paris -0,11 Prozent.

Der ATX startete mit leichten Abschlägen in die neue Woche. Im Späthandel konnte der Leitindex einen Teil der Verlaufsverluste aufholen. "Die Abschläge waren zudem von eher geringen Umsätzen begleitet", kommentierte ein Händler. "Ein ruhiger Konsolidierungstag nach den jüngsten Anstiegen", meinte ein anderer Marktteilnehmer.

Im Fokus standen zum Wochenauftakt die Aktien von Wienerberger (minus 2,65 Prozent auf 15,09 Euro). Ein libyscher Staatsfonds steigt mit bis zu 10 Prozent bei dem Baustoffkonzern ein. Wie der Konzern mitteilte, habe sich der Investmentfonds bereiterklärt, im Rahmen einer Kapitalerhöhung bis zu maximal 11,8 Millionen Aktien - das sind bis zu 10 Prozent des ausstehenden Kapitals nach Durchführung der Kapitalmaßnahme - zum Bezugspreis von 10 Euro zu erwerben.

Unter den Indexschwergewichten rutschten OMV angesichts weiter rückläufiger Ölpreise um 2,61 Prozent auf 28,41 Euro ab. Verbund sanken um 2,03 Prozent auf 34,78 Euro. voestalpine gewannen hingegen nach deutlich schwächerem Verlauf noch um 0,77 Prozent auf 23,48 Euro. JP Morgan hat das Kursziel von 23 Euro sowie die "neutral"-Einstufung bestätigt.

Unter den Bankwerten mussten Erste Group ein Minus in Höhe von 1,50 Prozent auf 28,99 Euro hinnehmen. Raiffeisen International stiegen hingegen leicht um 0,17 Prozent auf 35,90 Euro. Telekom Austria konnten 0,75 Prozent auf 12,10 Euro zulegen. Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel von 14,00 auf 14,70 Euro angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt.

bwin gaben 0,88 Prozent auf 28,05 Euro nach. Der Sportwettenanbieter übernimmt den größten italienischen Online-Poker- und Gaming-Anbieter Gioco Digitale. Der Gesamtkaufpreis setzt sich aus 50 Mio. Euro in bar und 2,3 Millionen bwin-Aktien zusammen.

Schwächer zeigten sich auch Strabag, die um 1,27 Prozent auf 24,04 Euro verloren. Zumtobel büßten im Vorfeld der für Dienstag anstehenden Ergebnisveröffentlichung 2,07 Prozent auf 11,85 Euro ein. Analysten erwarten für die Erstquartals-Zahlen des Leuchtenherstellers einen deutlichen Einbruch beim Ergebnis und Abschläge beim Umsatz.

(APA)

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