Horrorfilmfest
Lederhosenzombies, Bratwurst-Nazis und Indiana Jones beim Slash
Zum bereits siebten Mal lädt das Slash, das Festival des Fantastischen Films, zum zünftigen Horror-Halligalli ins Wiener Filmcasino.
Am 22. September beginnt für Fans des Fantastischen Films wieder die schönste Zeit des Jahres: Das /slash Festival öffnet zum siebten Mal seine Pforten im Wiener Filmcasino. Zur Eröffnung lädt das Festival, wie auch schon in den Vorjahren, ins Gartenbaukino. Die österreichische Zom-Com "Angriff der Lederhosenzombies" von Dominik Hartl (mit Margarete Ziesel!) verspricht saftig-zünftigen Zombie-Wintersportspaß mit jeder Menge blutrot gefärbtem Kunstschnee (Update: Die Vorstellung ist leider schon ausverkauft!).
(c) /slash Filmfestival
Nach dem Untoten-Halligalli in Rot-Weiß-Rot verlagert sich der Fokus nach Fernost. Der Freitag (23. September) widmet sich dem asiatischen Film. Mit dem koreanischen Animationsstreifen "Seoul Station" geht es zwar mit der Zombie-Epidemie weiter, wenngleich auch so gar nicht ironisch wie so oft, sondern ernsthaft und gesellschaftskritisch.
(c) /slash Filmfestival
Spannend geht es am Freitag mit dem Spielfilmdebüt des südkoreanischen Animationsfilmers Yeon Sang-ho weiter. Der Thriller "Train To Busan" ist ähnlich rasant wie das existenzialistische Zugdrama "Snowpiercer" seines Landsmanns Bong Joon-ho.
(c) /slash Filmfestival
Wesentlich trashiger wird es in der Nachtvorstellung. In "Kaiju Mono" von Minoru Kawasaki nimmt es ein Wissenschaftler, der zu einem gigantischen Wrestler mutiert ist (dargestellt vom japanischen Wrestling-Star Kota Ibushi), mit einem Monster auf, das Japan natürlich in Schutt und Asche legen will.
(c) /slash Filmfestival
Im Vorjahr mit "Masters of the Universe" ein Kultfilm aus den 80er Jahren aufgeführt. Auch heuer schenkt das Festival seinen Fans ein Schmankerl aus der goldenen Blockbuster-Ära: "Indiana Jones: Raiders of the Lost Ark" (1981) ("Jäger des verlorenen Schatzes") wird am Samstag, 24. September gezeigt. Anschließend geht es mit dem schönen Fanfilm "Raiders of the Lost Ark: The Adaption" (aus dem Jahr 1989) weiter: Drei Schulfreunde haben damals ein Shot-for-Shot-Remake des Klassikers gedreht. Den brutal-atemberaubenden Streifen "Headshot" mit Martial-Arts-Superstar Iko Uwais ("The Raid") sollte man sich am Samstag ebenfalls nicht entgehen lassen.
(c) /slash Filmfestival
Das Thema "Spring Break" wird im zeitgenössischen amerikanischen Film immer populärer, die Zugänge sind divers. Wohin die Reise beim 45-minütigen Film "Spring Break Zombie Massacre" (Robert Carnevale) geht, sollte mit dem Titel schon klar sein. Humorig wird es erst spät in der Nacht: der Film startet um 1:30 Uhr.
(c) /slash Filmfestival
Berühren soll die Zuschauer der irisch-britische Außenseiter-Film "I Am Not A Serial Killer" mit Max Records ("Where The Wild Things Are") und Christopher Lloyd (ja, der Doc aus "Zurück in die Zukunft"). Regisseur Billy O'Brien wird bei der Aufführung am 27. September im Filmcasino dabei sein.
(c) Nick Ryan
Mike Mendez ist dem Slash-Publikum natürlich bekannt, u.a durch "Big Ass Spider" (2013). In seinem neuen Streifen "Don't Kill It" wird in einer US-Kleinstadt ein uralter Dämon befreit. Dolph "He-Man" Lundgren geht im Ledermantel und mit coolen Sprüchen auf die Jagd. Hoher Trashfaktor.
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"Yoga Hosers" ist der zweite Teil von Kevin Smiths "True North"-Trilogie. "Tusk" (Justin Long wurde zu einem Walross!) hinterließ einen seltsamen Nachgeschmack, das trifft wohl auf auf seinen neuen Film zu: Machen doch in einer kanadischen Kleinstadt "Bratzis" (Mini-Bratwurst-Nazis) die Gegend unsicher. Immerhin: Es gibt Cameos von Vanessa Paradis - schließlich spielt Cohter Lily-Rose Depp eine der Hauptrollen - und Stan Lee. Am Sonntag, 2. Oktober, werden die Top-3-Filme noch einmal gezeigt. Mehr Infos zum Slash, dem kompletten Programm, zu den Festivalgästen und den Partys gibt es auf: www.slashfilmfestival.com
(c) Holly Stein (Holly Stein)